Die Zahl der Sozialwohnungen ist nach Angaben der Bundesregierung auch 2025 gesunken. Zwar wurden 27 283 Neubau-Mietwohnungen gefördert, zwei Prozent mehr als 2024, wie das Bauministerium auf eine Anfrage der Linken-Abgeordneten Caren Lay mitteilte. Dazu kamen 4701 neue Wohnheimplätze für Studierende und Auszubildende. Zugleich fielen jedoch 57 621 Einheiten aus der Sozialbindung. Trotz weiterer Gegenmaßnahmen wie etwa die Verlängerung von Belegungsbindungen blieb unter dem Strich ein Minus: Ende 2025 gab es demnach 20 000 Sozialwohnungen weniger als ein Jahr zuvor. Ende 2024 waren bundesweit noch rund 1,05 Millionen solcher Wohnungen registriert. Sie wurden mit staatlicher Förderung gebaut oder modernisiert und müssen dafür bis zu 30 Jahre günstige Mieten bieten. Nach der Frist enden diese Vorgaben. Bauministerin Verena Hubertz (SPD) will den Abwärtstrend umkehren und dafür bis 2029 allein beim Bund 23,5 Milliarden Euro locker machen. Noch macht der Neubau den Verlust älterer Sozialwohnungen aber vielerorts nicht wett.
Wohnen: Weniger Sozialwohnungen in Deutschland
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