Die Frist war am 31. Mai abgelaufen: Bis Mitternacht hatte der ungarische Präsident Tamás Sulyok Zeit, aus freien Stücken sein Amt niederzulegen. Ansonsten – so hatte es der neue Ministerpräsident, Péter Magyar, bereits im Wahlkampf angekündigt – werde das Staatsoberhaupt notfalls seines Amtes enthoben. Die Autorität des Amtes, so hatte der im April mit großer Mehrheit gewählte Politiker argumentiert, müsse wiederhergestellt werden, und der nächste Staatspräsident ein echter Vertreter aller Ungarn sein, nicht nur ein Handlanger der abgewählten Fidesz-Partei und von Ex-Premier Viktor Orbán.
Ungarn: Greift Magyar zu den gleichen Mitteln wie Orbán?
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