SZ am Abend: Nachrichten vom 3. Juni 2026

vor 6 Stunden 1

Was heute wichtig war

Kein Sitz im UN-Sicherheitsrat für Deutschland. Bei der Abstimmung der UN-Vollversammlung verliert Deutschland gegen Österreich und Portugal. Dies gilt als eine herbe Niederlage für die Bemühungen der Bundesregierung. Zum Artikel

Europa vor direkten Gesprächen mit Moskau über Kriegsende in Ukraine. „Langsam öffnet sich ein Fenster für Gespräche der europäischen Seite mit Russland“, heißt es aus Regierungskreisen. Kanzler Merz will nichts ohne die Ukraine entscheiden, setzt auf enges Teamwork in der EU und Koordinierung statt Konkurrenz mit den USA. Wer Europa vertritt, wird jetzt verhandelt: Merz, der Franzose Macron und der Brite Starmer bringen sich in Stellung. Zum Artikel

Wim Wenders zieht Film mit Nacktszene von Nastassja Kinski vorerst zurück. Der Film mit Nastassja Kinski soll vorerst nicht mehr gezeigt werden, teilt die Wim-Wenders-Stiftung mit. Der Regisseur sieht laut Mitteilung ein, dass sie damals besser hätte beschützt werden müssen. „Dafür bitte ich Dich um Entschuldigung, Nastassja.“ Wenders hatte die Schauspielerin im Jahr 1975 im Alter von 13 Jahren mit nacktem Oberkörper gezeigt. Zum Artikel

EU-Kommission rüffelt Deutschlands Tankrabatt. Der Rabatt sei „sozial und ökonomisch ineffizient“, rügt die Brüsseler Behörde die Bundesrepublik in ihrer aktuellen Analyse der Finanzpolitik. Deutschlands Sprit-Subvention sei teuer, kontraproduktiv und ineffizient. Zugleich will die Kommission mehr Schulden gegen die Energiekrise erlauben – eine umstrittene Idee. Zum Artikel

CSU-Kreisverband Bad Tölz-Wolfratshausen rechnet mit Söder ab. Der Kreisvorstand fordert in einem „Diskussionspapier“ einen grundlegenden Politikwechsel in der CSU. Auslöser ist Söders Analyse der Kommunalwahl im März, die für die Partei vielerorts ein Desaster war. Der Parteichef hatte geäußert, dass das unter anderem an falschen Kandidaten gelegen habe. Das Papier gleicht einer Generalabrechnung. Zum Artikel

1860 München steigt wohl in die Regionalliga ab. Weil eine vom Verein vorbereitete Vertragsversion von Investor Hasan Ismaik nicht angenommen wird, fehlen den Münchner Löwen 2,7 Millionen Euro für die Drittliga-Lizenz. Kurz vor 17.30 Uhr schreibt Ismaik der SZ per Whatsapp: „Sad day.“ Der erneute Zwangsabstieg in die vierte Liga wäre demnach besiegelt. Zum Artikel

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