Der Beitragssatz für die Rentenversicherung könnte einer offiziellen Schätzung zufolge 2028 deutlich auf 19,9 Prozent steigen. Das wären 1,3 Prozentpunkte mehr als 18,6 Prozent wie heute und 0,1 Prozentpunkte mehr als bisher geschätzt.
Bei den Zahlen dieser Frühjahrsfinanzschätzung 2026, die die Rentenversicherung im Internet veröffentlicht hatte, handele es sich um „Prognosen unter Berücksichtigung der aktuellen Rechtslage“, wie ein Sprecher erläuterte. Die tatsächliche Entwicklung hänge unter anderem von der geplanten Rentenreform der Koalition und der tatsächlichen Wirtschaftsentwicklung ab.
Wie die Bild berichtete, würde bei einem Eintreten der Prognose bei einem mittleren Bruttogehalt von 4.500 Euro die jährliche Belastung um 351 Euro wachsen. Mehr als 5.300 Euro flössen dann pro Jahr als Arbeitnehmerbeitrag an die Rentenkasse. Arbeitgeber und Arbeitnehmer teilen sich den Rentenbeitrag je zur Hälfte.
Die Rentenversicherung wies darauf hin, dass der aktuelle Beitragssatz seit 2018 durchgehend stabil sei und in den Jahren zuvor bereits deutlich höher als heute gelegen habe. „Bei dem für 2028 erwarteten Anstieg handelt es sich um die erste Erhöhung seit 2007.“











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