Literaturm 2026: Vom Suchen und Finden deutscher Identität

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Als die DDR unterging, löffelten sie fünf Kilo Beluga-Kaviar

15.06.2026, 12:29Lesezeit: 5 Min.

Jürgen Kaube im Gespräch mit Péter Nádas

Das städtische Literaturfestival widmete sich in diesem Jahr den literarischen Spannungsverhältnissen zwischen Ost und West in Deutschland und Europa: Über kaufsüchtige Mütter,  #### und den Erklärbär des Ostens. Ei

Ein malerischer Ausblick zeichnete sich aus den oberen Etagen der Frankfurter Hochhäuser ab. LiteraTurm – das wohl höchste Literaturfestival der Stadt. Der Name hält, was er verspricht: Mal schwebt man in der 53. Etage direkt über dem Main und der Taunusanlage, mal winkt man aus der 26. dem Europaturm zu oder der Alten Oper oder verliert sich in fernen Taunushügeln. Die Aussicht könnte nicht besser sein; das Wetter hingegen schon. Es ist grau und verregnet, ungewöhnlich graupelig für diese Jahreszeit. Doch eigentlich ist es genau richtig, um vor diesem einmaligen Panorama ungestört zu lesen, um zuzuhören und sich inspirieren zu lassen, um sich auszutauschen und neue Perspektiven zu finden.

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