Bei Protesten gegen eine geplante US-Ebola-Quarantänestation in Kenia sind nach Angaben von Organisatoren zwei Menschen ums Leben gekommen. Die Demonstranten seien in der Stadt Nanyuki gestorben, nachdem die Polizei am Montag das Feuer auf Hunderte Teilnehmer eröffnet habe, sagte ein Mitorganisator. Ein Insider aus Sicherheitskreisen bestätigte die Todesfälle. Ein Polizeisprecher erklärte, ihm seien keine Toten bekannt. In Nanyuki befindet sich der Luftwaffenstützpunkt Laikipia, auf dem die 50-Betten-Einrichtung entstehen soll. Viele Kenianer werfen den USA vor, das Infektionsrisiko auf ihr Land abzuwälzen. Kenias Präsident William Ruto verteidigte das Projekt. Die Quarantänestation ist für US-Bürger vorgesehen, die im Kongo oder in Uganda dem Ebola-Virus ausgesetzt waren, aber keine Symptome zeigen.
Kenia: Tote bei Protesten gegen Ebola-Quarantänestation
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