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WireGuard 1.0: Stabiles Firmen-VPN im Test
- Technische Grundlagen
- Kryptografie
- Installation und Konfiguration
- Fazit, Ausblick und Wertung
Das quelloffene WireGuard hat sich als modernes, schlankes VPN-Protokoll etabliert. Entwickler Jason A. Donenfeld stellte es 2015 vor (PDF), setzte von Anfang an auf ein Peer-to-Peer-Prinzip und verzichtet bewusst auf die klassische Client-Server-Architektur, wie sie beispielsweise bei OpenVPN üblich ist.
WireGuard ist Bestandteil des Linux-Kernels, durch Kernel-Space-Operationen arbeitet es deutlich schneller als vergleichbare VPNs. Im April 2026 erschien der Windows-Client als letzte WireGuard-Komponente in Version 1.0. Das ausgereifte VPN-Tool ist damit für eine noch größere Nutzerbasis und auch für Unternehmen attraktiv.
- Das VPN WireGuard arbeitet schnell, hält Verbindungen stabil, bietet wenig Angriffsfläche und ist vergleichsweise einfach zu konfigurieren.
- Es läuft auf vielen Betriebssystemen und Plattformen und ist vollständig Open-Source-Software.
- Alle WireGuard-Komponenten haben mittlerweile den Versionsstand 1.0 erreicht und sind damit für einen Unternehmenseinsatz geeignet.
- Fehlende Funktionen wie Zwei-Faktor-Authentifizierung lassen sich über externe Tools ergänzen.
Seine Stärken liegen bei Geschwindigkeit und Robustheit der Verbindung. Vor einer Entscheidung über einen Firmeneinsatz sollte man sich jedoch auch mit den Einschränkungen vertraut machen.
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