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Test: Günstige Mähroboter von Eufy, Mova, Navimow und Terramow
- Weniger smart
- Trotzdem nützlich und bequem
- Anlernen und anlernen lassen
- Von der Fläche bis zum Rand
- Einzelbesprechungen
- Fazit und Testtabelle
Egal, wie wenig Rasenfläche das Grundstück ziert: Soll sie gepflegt aussehen, muss man regelmäßig mähen. Wer dies einem Roboter überlassen will, braucht nicht ins obere Verkaufsregal zu langen und so viel Geld wie für einen gebrauchten Kleinwagen auszugeben. Statt für 3000 Euro gibt es Mähbot-Modelle ernstzunehmender Marken auch schon für ein Drittel des Preises oder weniger. Wir haben vier aktuelle Geräte getestet: Eufy C15, Mova Viax 250, Segway Navimow i205 AWD und Terramow V600. Drei davon kosten knapp unter 1000 Euro, was bisher die übliche Einstiegshürde bei Markengeräten darstellte. In dieser Modellsaison liegt sie zum Teil ein paar Hunderter niedriger. Movas Mähzwerg etwa lässt mit einem Kampfpreis von um die 500 Euro die Muskeln spielen. Wie viel Mähleistung es für das Geld gibt, haben wir in der Praxis getestet.
Im Vergleich zu vollausgestatteten Prachtgrasern fällt auf Anhieb auf: Einstiegsgeräte sind kompakter und auch leichter. Das liegt unter anderem an ihrer schwächeren Motorisierung. Ein Allradantrieb mit unabhängig voneinander motorisierten Rädern wie beim Segway-Bot ist die absolute Ausnahme. Die meisten Fahrwerke sind für einfach gestaltete, vorzugsweise ebene Rasenflächen konzipiert, nicht für Touren über Stock und Stein. Die Akkukapazitäten des Test-Quartetts sind für kleinere Flächen zwischen 250 und 600 Quadratmetern kalkuliert.
- Auch günstige Mähroboter navigieren ohne Begrenzungsdraht und mähen kleine, flache Gärten zuverlässig.
- Unterschiede zu hochpreisigen Bots zeigen sich vor allem bei Geländetauglichkeit, Hinderniserkennung und Kantenschnitt.
- Für einfache Rasenflächen bis 250 m2 reichen Einsteigermodelle meist aus, bei komplexen Gärten stoßen sie jedoch schnell an ihre Grenzen.
Im Prospekt steht oft mehr Mähfläche, als die Praxis hergibt. Nach energiezehrenden Wendemanövern auf kurzen oder von Hindernissen gesäumten Strecken brauchen die Bots viel früher eine Ladepause und bewältigen pro Tag weniger Fläche, als die Hersteller unter Idealbedingungen berechnet haben. Daher sollte man auch für Kleinstrasenreviere nicht zu wenig Flächenleistung einkaufen. Auch bei weiteren, nicht so prominent sichtbaren Kostenstellen wie der Sensorik, dem Mähwerk oder Bedien-Features setzen die Hersteller den Rotstift an, um den Verkaufspreis kleinzuhalten.
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