heise+ | Auf der Suche nach Außerirdischen: Marsrover schwimmt durch den Sand

vor 9 Stunden 1

Ein autonomes Roboterteam soll auf dem Mars nach Wasser und außerirdischem Leben suchen. Das jüngste Teammitglied schwimmt durch feinkörnigen Sand.

Im tiefsten Canyon des Sonnensystems, im Valles Marineris auf dem Mars, könnte es noch immer flüssiges Wasser geben – und möglicherweise auch dort entstandenes Leben.

(Bild: NASA)

02.06.2026, 07:00 Uhr

Lesezeit: 5 Min.

  1. Auf der Suche nach Außerirdischen: Marsrover schwimmt durch den Sand
    • Fischen auf dem Mars
  2. Die autonomen Roboter kommen

Mit einem autonom navigierenden Roboterteam will eine Forschungsinitiative Leben auf dem Mars aufspüren. Man weiß auch schon genau, wo man suchen will: Im tiefsten Canyon unseres Sonnensystems, wo Physiker Reste ehemaliger Marsozeane vermuten.

Die Suchmannschaft soll sich aus Drohnen, Laufrobotern und Rovern zusammensetzen, die sich bei der Suche untereinander abstimmen und mit allen Terrains zurechtkommen.

Das jüngste Teammitglied bewies jetzt in Tests seine neuartigen Fähigkeiten auf feinkörnigem Sandboden. Der Rover der Universität Würzburg kommt im Wüstensand so flink zurecht wie eine Sahara-Echse der Gattung der Apothekerskinks, umgangssprachlich Sandfisch. Ein wichtiger Baustein für eine diverse Roboter-Suchmannschaft.

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