Antidiskriminierungsstelle des Bundes: Rekord bei Beratungsanfragen wegen Diskriminierung

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Die Zahl der Beratungsanfragen bei der Antidiskriminierungsstelle des Bundes hat einen neuen Höchststand erreicht. 2025 meldeten sich Menschen wegen insgesamt 13 067 Fällen von ungerechtfertigter Benachteiligung, wie aus dem Jahresbericht der Antidiskriminierungsstelle hervorgeht, der am Dienstag in Berlin vorgestellt wurde. In den vergangenen Jahren stieg die Zahl immer weiter an, zuletzt um 15 Prozent. Die Leiterin der Stelle, Ferda Ataman, warf der Regierung vor, die Entwicklung zu ignorieren.

Mit Abstand am häufigsten wurden der Antidiskriminierungsstelle rassistisch motivierte Benachteiligungen gemeldet – diese machten 43 Prozent der Fälle aus. Es folgten Diskriminierungen wegen einer Behinderung oder einer chronischen Krankheit (28 Prozent) und Benachteiligung aufgrund des Geschlechts (22 Prozent). Besonders oft spielten sich die beschriebenen Fälle auf dem Arbeitsmarkt ab (28 Prozent), gefolgt von sogenannten Alltagsgeschäften, etwa dem Gang in den Supermarkt (15 Prozent). Die Antidiskriminierungsstelle berät und unterstützt Betroffene, kann aber keine rechtlichen Schritte einleiten.

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