Die Regierung von US-Präsident Donald Trump rudert Medienberichten zufolge beim umstrittenen Entschädigungsfonds für angebliche Justizopfer zurück. Das Portal Axios berichtete unter Berufung auf zwei hochrangige Beamte, dass die Regierung plane, vorerst Abstand von dem Fonds zu nehmen. Politico berichtete ähnlich. Das Weiße Haus verwies auf Anfrage auf ein Statement des Justizministeriums. Darin kritisierte dieses zwar die Entscheidung eines Gerichts, das die Pläne vorübergehend gestoppt hatte. Jedoch hieß es zugleich, dass man sich an die Entscheidung halten werde. Kritiker befürchten, dass Staatsgeld für die Belohnung von Trump-Anhängern ausgegeben werden könnte, die beim Sturm auf das Kapitol im Januar 2021 dabei gewesen und dafür während der Regierungszeit Joe Bidens angeklagt worden waren. Trump hatte nach seinem Amtsantritt 2025 etliche Begnadigungen ausgesprochen.
Angebliche US-Justizopfer: Trump-Fonds vor dem Aus
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