Betreiber Meta erweitert den Funktionsumfang von WhatsApp um eine große und mehrere kleine Funktionen. Dabei sind Web-Anrufe die größte Neuerung. Vergleichbar mit der Videotelefonfunktion von Jitsi Meet. Dabei sind Einzel- als auch Gruppenanrufe mit bis zu 32 Personen möglich.
Wie auch die Anrufe über die App sind die Gespräche Ende-zu-Ende-verschlüsselt. Es bestehen keine Zeitlimits, die Anrufe sind direkt über den Browser durchführbar. Die Web-Anrufe sind ab sofort möglich.
Darüber hinaus kann man in den Web-Anrufen auch Bildschirme teilen, mit Emojis reagieren und seine Hand heben, um auf sich aufmerksam zu machen. Diese Möglichkeiten sind Nutzern aus unterschiedlichen Meeting-Anwendungen bekannt. Dazu kommt, dass man auch einen Einladungs-Link verschicken kann.
Ergänzend zu den neuen Web-Anrufen wird es auch die Möglichkeit geben, Anrufe nahtlos vom Smartphone auf den Computer zu übertragen. Man soll also ohne großen Aufwand das Gespräch dort fortführen können. Dies soll in beide Richtungen möglich sein. Wann die Funktion verfügbar sein wird, ist unklar.
Außerdem gibt es für Anrufe ab sofort einen Warteraum. Dazu kann man einstellen, dass Personen eine Zugangsberechtigung benötigen, um dem Anruf beizutreten. Als Host bekommt man dann eine Nachricht, die man bestätigen muss, damit die Person teilnehmen kann.
Kleinere Verbesserungen
Neben den großen Neuerungen kommen auch zwei kleinere Verbesserungen hinzu. Wann dies der Fall sein wird, ist unklar. Zum einen integriert WhatsApp eine Geräuschunterdrückung, die Stimmen herausfiltern und Hintergrundgeräusche reduzieren soll. Die zweite kleine Neuerung ist QuickHD. Sie soll dafür sorgen, dass auch in den ersten Sekunden des Anrufs bereits hochauflösendes Bildmaterial zur Verfügung steht.
(tlz)










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