UN: Bangladeschs Außenminister wird neuer Präsident der UN-Vollversammlung

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Die UN-Vollversammlung hat Khalilur Rahman zu ihrem Präsidenten gewählt. 99 der 193 UN-Mitgliedstaaten stimmten für ihn als Nachfolger von Annalena Baerbock.

Quelle: DIE ZEIT, epd, AFP, Aktualisiert am 2. Juni 2026, 17:53 Uhr

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Khalilur Rahman ist der neue Präsident der UN-Vollversammlung.

Der bangladeschische Außenminister Khalilur Rahman ist von der UN-Vollversammlung zu ihrem künftigen Präsidenten gewählt worden. Am Dienstag bestimmten ihn die Mitgliedstaaten der Vereinten Nationen in New York zum Nachfolger der früheren deutschen Außenministerin Annalena Baerbock (Grüne). Der 72-Jährige erhielt 99 der 193 Stimmen und setzte sich damit gegen den zyprischen Diplomaten Andreas Kakouris durch, auf den 91 Stimmen entfielen.

Baerbock hatte den auf ein Jahr befristeten Vorsitz im September 2025 übernommen, der vor allem organisatorische und zeremonielle Aufgaben vorsieht. Rahman war wiederum erst im Februar als Außenminister Bangladeschs ins Amt eingeführt worden. Seine neue Aufgabe als Präsident der UN-Vollversammlung wird er im September antreten und für die Dauer eines Jahres ausüben.

Baerbock lässt Zukunft bei den Vereinten Nationen offen

Die Wahl von Baerbock im Juni 2025 war von einer Kontroverse überschattet. Die von der Bundesregierung vorgeschlagene Bewerberin für die Präsidentschaft aus dem Auswärtigen Amt, Helga Maria Schmid, war nicht zum Zuge gekommen. Baerbock hatte sich die Kandidatur als scheidende Außenministerin selbst gesichert. Das stieß bei früheren deutschen Diplomaten auf Kritik. 

Ob die 45-Jährige nun nach ihrer Tätigkeit bei den Vereinten Nationen eine weitere politische oder diplomatische Funktion anstrebt, hat sie bislang nicht öffentlich gemacht.

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