Sängerin M.I.A., 50, hat Rapper Kid Cudi, 42, auf 2,8 Millionen Dollar (2,4 Millionen Euro) verklagt. Der Rechtsstreit ist der neue Tiefpunkt in der Auseinandersetzung der beiden Musiker über Aussagen, die M.I.A. auf der Bühne gemacht hat. Sie war die Vorband auf Cudis aktueller Tour. Doch nachdem ein Video von M.I.A. viral ging, in dem sie von Cudis Publikum ausgebuht wurde, ließ er sie feuern.
In ihrem kontroversen Monolog sagte die Trump-Unterstützerin Anfang Mai unter anderem: »Ich wurde aus vielen Gründen gecancelt. Ich hätte nie gedacht, dass ich dafür gecancelt werden würde, dass ich eine braune Republikanerin bin.« Auch spielte die britisch-sri-lankische Sängerin und Rapperin darauf an, dass im Publikum illegale Einwanderer sitzen würden.
Cudi gab kurz darauf auf Instagram bekannt, dass M.I.A. nicht mehr Teil seiner »Rebel Ragers Tour« sei. Er schrieb: »TOUR-UPDATE: M.I.A. ist nicht mehr auf dieser Tour dabei. Ich habe meinem Management gesagt, es solle ihrem Team vor Tourbeginn mitteilen, dass ich bei meinen Shows nichts Beleidigendes dulden würde, da ich bereits wusste, wie die Lage war, und mir versichert wurde, dass alles verstanden worden sei. Nach den letzten paar Shows wurde ich mit Nachrichten von Fans überschüttet, die sich über ihre Tiraden aufgeregt haben. Das ist für mich sehr enttäuschend, und ich werde niemanden auf meiner Tour haben, der beleidigende Bemerkungen macht, die meine Fangemeinde verärgern. Danke für euer Verständnis. Rager.«
M.I.A. reagierte daraufhin nicht nur mit einem wütenden X-Post, sondern legt nun mit ihrer Klage nach. Dem Magazin Variety liegt die Klage vor . Ihr Team erhebe darin den Vorwurf, Kudi habe die Sängerin nur gefeuert, um seine Tour zu promoten, heißt es. Weiter steht in der Klage laut Variety: »Vertraglich war es ihr gestattet, auf der Bühne zu sagen, was sie wollte. M.I.A. macht Kid Cudi nun für die böswillige Verletzung ihrer vertraglichen Rechte, ihrer geschäftlichen Möglichkeiten und ihres Rufs verantwortlich.«

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