SZ am Abend: Nachrichten vom 02. März 2026

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Krieg im Nahen Osten

Der Krieg gegen Iran weitet sich aus. Israel eröffnet eine neue Front gegen die Hisbollah in Libanon, während Teheran Ziele in den Golfstaaten und auf Zypern attackiert. US-Präsident Trump kündigt an, die Angriffe auf Iran „notfalls vier oder fünf Wochen“ fortzusetzen. Zum Artikel

Ali Laridschani ist nun Irans inoffizieller Staatschef. Nach Ali Chameneis Tod ist der 67-Jährige der mächtigste Mann im Land. Politisch ist er konservativ, zugleich aber auch Pragmatiker. Es ist ihm egal, wenn sich Iranerinnen nicht mehr verhüllen. Aber Laridschani gab im Januar auch den Schießbefehl auf die Demonstranten. Zum Artikel

Zehntausende Deutsche sitzen fest. Die Bundesregierung plant bislang keine Rückholaktion von gestrandeten Bundesbürgern mit militärischen Mitteln. Für besonders vulnerable Gruppen sollen aber zivile Flugzeuge gechartert werden. Zum Artikel

Der lange Abschied des Kanzlers vom Völkerrecht. Vor seinem Treffen mit Trump erlaubt sich Merz Zweifel, ob die USA und Israel mit ihren Angriffen gegen das Mullah-Regime zum Ziel kommen. Kritik aber vermeidet er. Stattdessen zieht er aus der Erosion des Völkerrechts Konsequenzen für seine eigene Außenpolitik. Zum Artikel

Was der Krieg gegen Iran für Verbraucher bedeutet. Die Folgen des Konflikts im Nahen Osten werden Verbraucher in Deutschland direkt im Alltag spüren. Vor allem an der Tankstelle: Wie teuer Sprit ist, hängt stark von der Weltlage ab, Händler können die Benzinpreise kurzfristig und mehrmals am Tag anpassen. Welche Bereiche noch betroffen sind. Zum Artikel

Was heute wichtig war

Grundsatzrede: Macron will mit seinen Atomwaffen auch Europa schützen. Der französische Präsident hält in dieser „Epoche des Wandels“ eine „fortgeschrittene Abschreckung“ für notwendig, auch für Europa. Die gesamte Entscheidung über Planung und Einsatz der nationalen Atomwaffen bleibt aber in Paris. Zum Artikel

EU und Schweiz schließen Abkommen für engere Kooperation. Vereinbarungen zu Gesundheitswesen, Lebensmittelsicherheit und Strom: Mit großer Mühe haben Brüssel und Bern ein neues Abkommen ausgehandelt. Jetzt sind alle Verträge unterzeichnet. Die Schweizer Bevölkerung entscheidet aber in einer Volksabstimmung frühestens 2027 über das Schicksal der Beziehungen. Zum Artikel

Was heute sonst noch wichtig war

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