Rocket Lab wird Satelliten für die US-Weltraumstreitkraft, die US Space Force, ins All befördern. Es ist der größte Auftrag, den das US-Raumfahrtunternehmen bisher erhalten hat.
Rocket Lab soll zwölf Suborbitalflüge für die Space Force durchführen, mit der Option auf weitere sechs. Dafür erhält das Unternehmen 266 Millionen US-Dollar. „Der Umfang und die Größenordnung dieses Auftrags spiegeln das Vertrauen der Space Force in unsere Fähigkeit wider, die Anforderungen im Bereich der nationalen Sicherheit schnell, flexibel und in großem Maßstab zu erfüllen“, sagte Peter Beck, Gründer und Chef von Rocket Lab.
Starts in Alaska
Die meisten der Starts sollen vom Pacific Spaceport Complex-Alaska (PSCA) aus erfolgen. Der Raketenstartplatz befindet sich auf der Insel Kodiak vor der Südküste des US-Bundesstaates Alaska. Rocket Lab nutzt daneben den Rocket Lab Launch Complex 1 auf der Nordinsel Neuseelands sowie die Wallops Flight Facility auf Wallops Island vor der Küste des US-Bundesstaates Virginia.
Für suborbitale Missionen nutzt Rocket Lab die Rakete Hypersonic Accelerator Suborbital Test Electron (Haste), die bis zu 700 Kilogramm Nutzlast transportieren kann. Sie ist von der zweistufigen Rakete Electron abgeleitet, die Rocket Lab für Satellitentransporte in niedrige Umlaufbahnen einsetzt. Der Erstflug der Haste fand 2023 statt.
(wpl)










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