Israels militärische und politische Führung verkündet den Tod des iranischen Revolutionsführers Chamenei. Und Regierungschef Benjamin Netanjahu bereitet die israelische Bevölkerung darauf vor, dass die Angriffe auf Iran fortgesetzt werden. Gemeinsam mit der US-Militärmacht werde er tun, wonach er sich „seit 40 Jahren“ sehne: Irans Terrorregime den vernichtenden Schlag zu versetzen.
Trotz erster Toter auf israelischem Staatsgebiet gehen die Israelis „sehr gelassen“ mit der Situation um, sagt SZ-Krisenberichterstatter Tomas Avenarius in Tel Aviv. Sie seien an Kriege gewöhnt, und die meisten Israelis würden auch diesen Krieg als gerechtfertigt ansehen. Auch die israelische Opposition unterstütze den Krieg geschlossen. Für israelische Politiker gebe es in diesem Fall keine andere Option.
Avenarius erläutert in der neuen Ausgabe von „Auf den Punkt“ die Arbeitsteilung zwischen der israelischen Luftwaffe und den US-Streitkräften: Israel konzentriere sich auf die Bombardierung der Raketenindustrie und -anlagen sowie die Tötung von Mitgliedern der iranischen Führung und das US-Militär auf die iranische Marine und Hafenanlagen.
Weitere Nachrichten: Absturz von US-Kampfflugzeugen in Kuwait wohl wegen „Friendly Fire“; Ölpreis steigt; Merz besucht Trump.
Zum Weiterhören und -lesen:
Den Liveblog zum Krieg gegen Iran lesen Sie hier.
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