Neue Home-Geräte: Apple ist laut Bericht nun endlich so weit

vor 10 Stunden 2

Kommt sie nun endlich, die Überarbeitung der lange vernachlässigten Apple-Home- und Unterhaltungsgeräte? Nach Berichten im Juni soll es Apple nun endlich geschafft haben, einen Termin für die überarbeiteten Apple-TV- und HomePod-mini-Geräte festzulegen – plus Vorstellung eines komplett neuen Home-Geräts, das in der Gerüchteküche seit Jahren unter dem Begriff „Home Hub“ läuft. Ob es auch einen neuen, großen HomePod geben wird, blieb zunächst unklar.

Die Informationen dazu stammen von Bloomberg-Reporter Mark Gurman. Seinen Infos zufolge hatte Apple auf die Fertigstellung von Siri AI gewartet, mit dem die Geräte endlich smarter werden sollen. Das neue KI-System kommt im September, wenn auch zunächst nur in englischer Sprache und innerhalb der EU nicht auf iPhone und iPad. HomePod mini und Apple TV sind (sehr) alt: Der HomePod mini stammt technisch aus dem Jahr 2020, die aktuelle Apple-TV-Baureihe von 2022. Daher sind beide keine Kaufempfehlungen mehr, doch Alternativen gab es von Apple schlicht nicht. Der Home Hub wiederum soll zu einer neuen Steuerzentrale für Apples Smart-Home-System HomeKit werden, zusätzlich aber noch verschiedene Features wie Videokonferenzen bieten.

Angeblich sind alle drei Produkte bereit, auf den Markt zu kommen. Für Apple TV und HomePod mini nennt Gurman als Termin „diesen Herbst“, beim Home Hub, der noch keinen offiziellen Namen hat, „zwischen Oktober und Anfang nächsten Jahres“. HomePod mini und Apple TV sollen vor allem Spec-Updates werden: Neue Chips in Geräten mit den internen Codennamen B525 und J265 ermöglichen dann Siri AI. Apple hatte die Preise für die Altgeräte kürzlich unverständlicherweise noch einmal erhöht. Entsprechend dürften auch die neuen ähnlich teuer werden, so kann man für Apple-TV-Geräte nun bis zu 300 Euro bezahlen.

Der Home Hub kommt angeblich in zwei Varianten: Als iPad-ähnlicher Bildschirm für die Wand (J491) mit magnetischer Halterung sowie als Modell mit Basisstation (J490), das offenbar einen Lautsprecher enthält. Letzterer soll aussehen wie ein halber HomePod mini. Apple plant diverse Apps auf dem Home Hub, aber angeblich keinen eigenen App Store. So sollen neben der HomeKit-Steuerung auch Kameraansichten gezeigt werden können, es gibt eine Intercom-Funktion für Wohnungen mit mehreren Home-Geräten sowie FaceTime-Videokonferenzen. Das System soll eine Gesichtserkennung beinhalten, um zu identifizieren, wer davorsteht und das Interface dann passend personalisieren.

Widgets und eine Grid-Ansicht der Apps sind ebenfalls dabei. Das Interface soll eine Kombination aus watchOS (inklusive Zifferblättern) und iOS darstellen. Eine iPhone-App hilft beim Setup. Apple hatte den Home Hub mehrfach verschoben und plant angeblich auch eine robotische Variante, die sich drehen kann, um mit Menschen zu interagieren. Der Bildschirm ist mit 7 Zoll nicht sehr groß, die robotische Variante, deren Release-Termin noch nicht feststeht, soll 9 Zoll haben.

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(bsc)

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