In dieser Fabrik ist der Bär los: Aufnahmen einer Überwachungskamera zeigen, wie ein streunender Schwarzbär einen Fabrikarbeiter in der japanischen Stadt Fukushima attackiert. Anschließend dringt das Tier in ein Gebäude ein und beißt einen weiteren Mitarbeiter. Beim Streifzug des Tieres in dem Wohngebiet werden noch zwei weitere Menschen leicht verletzt.
O-Ton:
»Der Bär ist wirklich riesig. Er lief auf dem Dach des Gebäudes herum.«
Bären sind in Japan ein wachsendes Problem, seit Monaten berichten Lokalmedien immer wieder von teils tödlichen Attacken. Im vergangenen Jahr wurden 13 Menschen von Bären getötet, so viele wie noch nie. Bis April 2026 wurden innerhalb eines Jahres landesweit mehr als 50.000 Mal Bären gesichtet – mehr als doppelt so viele wie im bisherigen Rekordjahr 2023.
In den manchen Regionen Japans wächst die Bärenpopulation rasant, weil immer mehr Menschen in die Städte ziehen. Vielen Bären ziehen mit, der Hunger treibt sie in Wohngebiete.
Jedes Jahr werden tausende Bären abgeschossen. Neben Jägern wurden zuletzt auch Polizisten und Soldaten in die betroffenen Gebiete entsandt, um bei der Jagd auf die Tiere zu helfen – bisher ohne nennenswerten Erfolg.

vor 5 Stunden
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