Die Konzertzuschauer sollten laut Fonda die »Generalstaatsanwälte ihres Bundesstaates dazu auffordern, die Fusion von Paramount und Warner Brothers zu verhindern.« Der Deal, zu dem auch der Nachrichtensender CNN gehört, sei »ein direkter Angriff auf die Redefreiheit und die Meinungsfreiheit.«
Trump dürfte zufrieden sein
Sie habe ein persönliches Interesse an CNN und möchte weiterhin Meinungsfreiheit und Unabhängigkeit auf dem Nachrichtensender sehen, so Fonda.
Sie machte immer wieder mit ihrem Engagement für Bürgerrechte und Minderheiten von sich reden. Das gilt für ihren Einsatz für die Rechte der amerikanischen Ureinwohner und der Black Panthers in den Sechzigerjahren bis zu ihren Protesten gegen den Vietnamkrieg in den Siebzigerjahren. 2019 wurde die US-Schauspielerin am US-Kapitol festgenommen, als sie für mehr Klimaschutz protestierte.
Trump-Kritiker in den USA befürchten, dass CNN unter dem Dach von Paramount die redaktionelle Unabhängigkeit verlieren könnte. Das ist schon in anderen Fällen passiert, in denen Medienhäuser von Milliardären übernommen wurden, die dem Präsidenten die Treue halten. Trump hatte mehrfach gesagt, ihm sei besonders wichtig, dass der oft kritisch über ihn berichtende Nachrichtensender bei einem Warner-Deal ebenfalls den Besitzer wechselt.
Mit dem Konzert in New York, bei dem neben Fonda unter anderem auch Bette Midler auftrat, sollte nach Angaben des Veranstalters »Committee for the First Amendment« der erste Zusatzartikel zur US-Verfassung gewürdigt werden. Dieser garantiert unter anderem Meinungsfreiheit, Pressefreiheit und Versammlungsfreiheit – also Grundrechte, die Kritiker Trumps in diesen Zeiten durch autokratische Tendenzen gefährdet sehen.
Trump schenkt sich zum Achtzigsten einen Wettkampf im Ultimate Fighting und kann kurz vor dem Start noch ein Abkommen mit Iran verkünden. Unter harten Männern will er sich in Zeiten schwacher Umfragen als starker Anführer zeigen. Hier lesen Sie mehr zum Spektakel zu Trumps 80. Geburtstag .

vor 2 Stunden
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