Großbritannien: Keir Starmer kündigt Social-Media-Verbot für Kinder bis 16 Jahre an
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Nun will auch Großbritannien unter 16-Jährigen Social-Media-Apps verbieten. Die Regierung will die Pläne auch gegen den Widerstand großer Konzerne durchbringen.
Quelle: DIE ZEIT,
dpa,
ljk
15. Juni 2026, 10:09 Uhr
Großbritannien plant, Kindern unter 16 Jahren die Nutzung von Social-Media-Apps zu verbieten. Premierminister Keir Starmer will die Regelung ab Anfang 2027 durchsetzen, ungeachtet des möglichen Widerstands großer Technologiekonzerne. Starmer betont, dass die Sicherheit der Kinder oberste Priorität hat und soziale Medien sie unglücklich machen können. Trotz positiver Aspekte sieht er ein Verbot als notwendig an, um Risiken und negative Folgen zu minimieren. Diese Entscheidung führt zu einer der größten Debatten über den Online-Schutz von Kindern und folgt dem Beispiel Australiens, das bereits ein ähnliches Verbot umgesetzt hat.
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Großbritannien will Kindern und Jugendlichen unter 16 Jahren die Nutzung von Social-Media-Apps wie TikTok, Instagram oder Facebook verbieten. Premierminister Keir Starmer kündigte an, die Regelung solle Anfang 2027 in Kraft treten. Dabei werde man sich nicht dem möglichen Widerstand großer Technologiekonzern beugen. Er sei nicht bereit, bei der Sicherheit von Kindern Kompromisse einzugehen, sagte Starmer.
»Soziale Medien machen Kinder unglücklich«, sagte der Labour-Parteichef. Zwar hätten soziale Netzwerke auch ihr Gutes, angesichts der Risiken und negativer Konsequenzen sei ein Verbot aber dennoch die richtige Entscheidung. Starmer bezeichnete die Diskussion darüber, wie Kinder online geschützt werden könnten, als eine der größten Debatten dieser Zeit.
Großbritannien folgt damit Australien, welches Ende 2025 als erstes Land weltweit ein generelles Social-Media-Verbot für unter 16-Jährige umsetzte.