Zur intensiven Debatte um das so genannte Heizungsgesetz: Insgesamt lohnt Klimaschutz immer, weil ja weniger verbraucht wird.
So können Passivhäuser mit einmal deutlich über 30 cm Dämmstärke billiger gezielt mit Strom direkt heizen (Durchlauferhitzerkosten nach Bedarf), ganz ohne irgendeine teure Heizungstechnik. Dazu gehört Wärmetauscher-Lüftung, zumindest regelbare Badlüfter.
Und so dicke Wände kosten Fläche. Aber danach spart man für Jahrzehnte Gas und Öl von Diktaturen, CO2, Kühl- und Heizaufwand, Raum für Heizkörper, Lärm, Feuerstättenrisiken, Schornstein, Abgaskontrollen, Gebühren, Anfahrten für Wartungen und plötzliche Reparaturen, Abhängigkeit, AfA für alle 30 Jahre neue Heizung, oft samt Leitungen und Übertragung.
Dagegen hält richtig eingesetzte Dämmung vielleicht über 100 Jahre, wie Gebäude, und Folgekostenersparnis heißt Mehrwert. Also wenn Sanierung sowieso ansteht, ist Passivhaus-Standard am sichersten. Johannes Laubrock, Aurich

vor 1 Tag
6










English (US) ·