Für den dritten und wohl letzten Tag seiner Hardware-Ankündigungswoche hat Apple sich das „MacBook Neo“ aufgespart. Der Hersteller stößt damit erstmals mit einer neuen Modellreihe in das Segment der Budget-Laptops vor. Allerdings sortiert sich das Neo dort preislich am oberen Ende ein: Für die Basiskonfiguration mit 8 GByte Arbeitsspeicher und 256 GByte SSD veranschlagt Apple 700 Euro. In den USA kostet es 600 US-Dollar (plus Steuern).
Das Design des MacBook Neo erinnert an das flache MacBook Air, der Bildschirm ist mit einer Diagonale von 13 Zoll etwas kleiner als das 13“ Air, das auf 13,6 Zoll kommt. Die Auflösung liegt bei 2408 x 1506 Pixel, laut Apple leuchtet es bis zu 500 cd/m² hell. Die Abmessungen und das Gewicht fallen ähnlich wie beim bereits kompakten Air aus, ultraleicht ist es mit 1,2 Kilogramm jedoch nicht.
A18-Pro-Chip, nur 8 GByte RAM
Im Unterschied zum wieder eingestellten 12“ MacBook, dem Apple nur einen einzelnen USB-C-Port spendierte, hat das Neo immerhin zwei davon, sodass nur einer beim Aufladen blockiert wird – und nicht alle verfügbaren. Allerdings unterstützt nur einer der beiden Anschlüsse USB 3 mit bis zu 10 GBit/s und DisplayPort, der zweite beschränkt sich auf USB 2. Das Apple-Notebook unterstützt nur einen externen Monitor (4K mit 60Hz) im erweiterten Betrieb. Ein klassischer Kopfhöreranschluss mit Mini-Klinke ist ebenfalls an Bord.
Das MacBook Neo ist der allererste Mac für Endkunden, der statt M-Chip auf den aus iPhones bekannten A-Chip setzt. Das gab es bei Apple bislang nur vor Jahren als Developer-Kit beim großen Umstieg von Intel- auf ARM-Prozessoren. Im Neo steckt – wie schon im 2024er iPhone 16 Pro – ein A18 Pro mit 6-Kern-Prozessor (2 Performance-Kerne, 4 Effizienzkerne) und einer 5-Core-GPU plus Neural Engine. Die Speicherbandbreite gibt Apple mit 60 GByte/s an, es sind lediglich 8 GByte Arbeitsspeicher an Bord. Das ist die einzige Konfiguration und das wohl größte Manko, mehr RAM gibt es nicht mal optional und gegen Aufpreis.
Die Akkulaufzeit beziffert der Hersteller mit bis zu 11 Stunden für Dauer-Surfen, das Neo hat einen 36,5‑Wattstunden-Akku. Es unterstützt WLAN 6E und Bluetooth 6, Apples hauseigener N1-Chip kommt hier offenbar nicht für die Funkverbindungen zum Einsatz. Eine 1080p-Webcam ist integriert, ebenso wie zwei Lautsprecher und Support für 3D-Audio.
MacBook Neo 2026: Farben und Preise
Apple bietet das MacBook Neo in den Farben Silber, Rosa, Indigo und Zitrus an. Der 700-Euro-Basiskonfiguration mit 256 GByte SSD und 8 GByte Arbeitsspeicher fehlt der Fingerabdruckscanner Touch ID. Diesen gibt es erst in der Variante mit 512 GByte Speicherplatz für 800 Euro. Ebenso wie bei den anderen MacBooks legt Apple in Deutschland und anderen europäischen Ländern kein USB-C-Netzteil bei.
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(lbe)











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