Bei der Ankündigung neuer Rechenzentren sind häufiger Angaben wie Megawatt oder Gigawatt zu lesen statt Peta- oder Exaflops. Es geht also um elektrische Leistung (Watt) statt um Rechenleistung in Operationen pro Sekunde.
Das mag auf den ersten Blick überraschen, aber es gibt handfeste Gründe dafür. Beispielsweise werden viele Rechenzentren werden erst Jahre nach ihrem Bau komplett bestückt. Und im Laufe ihrer Nutzungszeit, die 20 bis 30 Jahre dauern kann, halten mehrere neue Generationen von Servern Einzug. Dadurch kann sich die Rechenleistung bei gleichbleibender Leistungsaufnahme vervielfachen.
Abgesehen davon gibt es keine Standards, mit denen sich die Rechenleistung beliebiger Computer für unterschiedliche Zwecke sinnvoll vergleichen lässt. Auf Angaben der Hersteller ist schon gar kein Verlass, weil diese oft Daten nennen, die für die Praxis wenig Bedeutung haben.
Der c’t-Redakteur Christof Windeck diskutiert mit seinem Kollegen Carsten Spille, was der Anschlusswert von Rechenzentren verrät: Folge 2026/15 von Bit-Rauschen, der Prozessor-Podcast von c’t.
Podcast Bit-Rauschen, Folge 2026/15 :
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(ciw)










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