Android 16 QPR3: Google bringt nativen Desktopmodus für Pixel 8 und neuer

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Google führt den im Zuge der I/O 2025 angekündigten Desktopmodus für seine Pixel-Smartphones und -Tablets ein. Die neue Funktion ist Teil des März-Updates für Googles Pixel-Modelle und ermöglicht es Nutzern mit einem Pixel 8 oder neuer, ihr Gerät über USB-C an einen externen Monitor anzuschließen, um ein „desktopähnliches Multi-Fenster-Erlebnis“ zu genießen.

Mit dem neuen Desktopmodus, der neben dem Pixel 8 und neuer auch mit Googles Foldables funktioniert, können Nutzer ihr Telefon an einen externen Monitor anschließen (etwa über USB-C) und es mit Maus und Tastatur als eine Art PC-Ersatz verwenden. Außerdem erhält das Pixel Tablet einen Desktopmodus mit App-Fenstern, die laut Google eine „vertraute Benutzeroberfläche zum Anordnen und Anpassen der Größe von überlappenden Fenstern bietet“.

Desktopmodus mit Smartphone.

(Bild: Google)

Der Desktopmodus wird derzeit zwar nur von Pixel-Geräten unterstützt, jedoch soll er auch für Smartphones und Tablets weiterer Hersteller bereitgestellt werden. Das sagte das Unternehmen im vergangenen Jahr. Der neue Desktopmodus baut Google zufolge auf der Desktop-Fensterfunktion auf, die der Konzern im September 2024 für Tablets vorgestellt hatte. Dabei ist der überarbeitete Modus zusammen mit Samsung entwickelt worden, der seit Jahren den DeX-Modus für Galaxy-Smartphones und -Tablets anbietet.

Im vergangenen Jahr erklärte Google bereits, dass der Desktopmodus je nach Ausgabegerät unterschiedlich funktioniert: Wenn etwa ein Smartphone oder ein Foldable mit einem externen Monitor über einen DisplayPort verbunden wird, wird auf dem Monitor automatisch eine Desktop-Sitzung initiiert. Dabei arbeiten das Ausgabegerät und das externe Display unabhängig voneinander, wobei Apps jeweils auf dem Bildschirm laufen, dem sie zugeordnet wurden.

Android 16 QPR3: Desktopmodus am Tablet mit externem Bildschirm.

(Bild: Google)

Wenn ein Desktop-fähiges Gerät wie ein Tablet an einen externen Bildschirm angeschlossen wird, dient der zweite Bildschirm wie bei klassischen Notebooks als Erweiterung des Arbeitsbereichs. Die beiden Bildschirme arbeiten dann als ein durchgängiges System, sodass App-Fenster, Inhalte und der Cursor frei zwischen den Bildschirmen bewegt werden können. In beiden Desktop-Ansichten wird eine Taskleiste mit angehefteten und aktiven Apps sowie frei positionierbaren Fenstern angezeigt.

Damit Apps auf großen Bildschirmen nicht nur „irgendwie“ angezeigt werden, sondern entsprechend angepasst sind, hat Google den Jetpack WindowManager 1.5.0 um die Window Size Classes „Large“ (zwischen 1200dp und 1600dp) und „Extra-large“ (≥1600dp) erweitert. Diese erlauben es laut Google, App-Layouts für große Bildschirme anzupassen. Außerdem bietet Google mit der neuen Jetpack Navigation 3 Library ein Tool zum Erstellen adaptiver Layouts, da mehrere Ziele gleichzeitig angezeigt werden können und ein nahtloser Wechsel zwischen diesen Layouts möglich ist.

(afl)

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