Wirtschaftskrise in Kuba: Kuba öffnet mehrere Wirtschaftssektoren für Privatfirmen

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Angesichts der Wirtschaftskrise hat die kommunistische Führung Kubas einige Sektoren für private Unternehmen geöffnet. Dazu zählen Apotheken, Tankstellen und Altenpflege.

Quelle: DIE ZEIT, AFP, 29. Juli 2026, 18:00 Uhr

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Durch Treibstoffmangel und veraltete Technik kommt es in Kuba immer wieder zu Stromausfällen. In einem historischen Schritt hat die kommunistische Regierung einzelne Wirtschaftssektoren für Privatunternehmen geöffnet. © Yamil Lage/​AFP/​Getty Images

Das kommunistisch geführte Kuba hat vor dem Hintergrund der schweren Wirtschaftskrise mehrere Sektoren seiner Wirtschaft für private Unternehmen geöffnet. Darunter fallen laut einem Dekret der Regierung der Treibstoffvertrieb, Apotheken, Hafendienstleistungen und Altenpflegeeinrichtungen.

Die Sektoren Bildung, Telekommunikation, Medien und Verteidigungen bleiben dem Erlass zufolge allerdings unter der strengen Kontrolle der Regierung. Die medizinische Versorgung bleibe ebenfalls in der Verantwortung des Staats. Kostenlose Krankenhausleistungen für die kubanische Bevölkerung werde so weiterhin gewährleistet.

Das kubanische Parlament hatte einem Paket mit 176 Maßnahmen zugunsten der Marktwirtschaft vor einigen Wochen zugestimmt. Für das kommunistisch geführte Land gilt die Öffnung einiger Wirtschaftssektoren als historische Wende.

Kuba steckt in seiner schwersten Wirtschaftskrise seit dem Zusammenbruch der Sowjetunion. Diese wird durch die von US-Präsident Donald Trump im Januar verhängte Ölblockade verschärft. Das Land leidet an Nahrungsmittel- und Treibstoffknappheit. Durch den Treibstoffmangel und veraltete Technik kommt es auch immer wieder zu Stromausfällen.

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