Frank Hornig, SPIEGEL:
»Hier sieht man ganz gut, mit welchen Problemen die Einsatzkräfte zu kämpfen haben: Die Bäume fangen Feuer, es sind einfach so Brandherde, die Stunden und Tage aktiv sein können. Man kann es löschen, es wird immer wieder kommen. Gestern war es ein bisschen ruhiger, gestern machte sich ein bisschen Optimismus breit. Aber wie gestern ein Sprecher der Feuerwehr sagte: Wir sind noch nicht die Herren des Feuers. Die Temperaturen sollen wieder auf 40 Grad steigen, es soll wieder trockene Winde geben. Insofern wachsen die Sorgen gerade wieder. Die Nervosität ist groß.
Und was hier passiert ist in den letzten Tagen, ist, dass man riesige Schneisen in den Wald geschlagen hat. um zu verhindern, dass das Feuer, wenn es wiederkommt, sich in die Richtung hier weiterverbreitet.«
Wilfried Schneider, Feuerwehrsprecher:
»In diesem Waldgebiet gibt es eine durchgehende Kiefernwaldfläche. Doch mit diesen Brandschneisen, die hier in Nord-Süd-Richtung verlaufen, lässt sich tatsächlich eine Unterbrechung des Waldes schaffen, um das Feuer zu verlangsamen.«
Frank Hornig, SPIEGEL:
»Man sieht auch, wenn man durch die Gegend fährt, überall riesige LKW, die große Holzstämme abtransportieren. Das ist im Moment die Hauptarbeit der letzten zwei, drei Tage gewesen, Schneisen in einer Länge von vielleicht 100 Kilometern hier ins Umland zu schlagen. Eine brutale, wirklich harte Methode, um um dieses Riesenfeuer, was schon 42.000 Hektar verbrannt und vernichtet hat, irgendwie zu stoppen.«

vor 6 Stunden
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