Peter Schneider: Über die Schwierigkeit, sich von Irrtümern zu lösen

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Der Schriftsteller Peter Schneider ist gestorben. In einem letzten Buchbeitrag schreibt er über politische Überzeugungen – und deren Wandel. Lesen Sie den Text hier.

7. März 2026, 19:41 Uhr

 Peter Schneider, hier fotografiert im Jahr 1988
Peter Schneider, hier fotografiert im Jahr 1988 © Sophie Bassouls/​Sygma/​Getty Images

Der Schriftsteller Peter Schneider ist am 3. März 2026 gestorben, er wurde 85 Jahre alt. Bis zuletzt hat er an diesem Text gearbeitet, den er für den von Ulli Kulke und Reinhard Mohr herausgegebenen Sammelband "Wenn das Denken die Richtung ändert. Warum wir nicht mehr links sind" verfasst hat. Das Buch erscheint am 10. März 2026 im W. Kohlhammer Verlag.

Im Jahr 1965 arbeitete ich mit einigen Kollegen – die meisten von uns hatten bestenfalls ein Buch veröffentlicht – in einem sogenannten "Wahlkontor" für den SPD-Kanzlerkandidaten Willy Brandt. Für zehn D-Mark in der Stunde entwarfen wir Reden, Merksätze und Wahlkampfslogans. Einer von uns erfand die Parole: "Die Partei wechseln, der Frau treu bleiben."

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