Labruffes Roman „Cold Case“: Der Schmerz ist ein starkes Schlafmittel

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„Ich habe einen gefrorenen Onkel.“ Eines Tages beim Frühstück in Paris lässt Minkyung, die aus Südkorea stammende Freundin des Autors, diesen Satz und damit ihn aus allen Wolken fallen. Und sie fährt in schillernder Sprache fort: „Er ist um 1970 in Toronto gestorben. Man hat ihn irgendwann nachts gefunden, eingefreezed, vom Frost gedeaded.“

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