Krieg in Iran: Europa schaut zu – und muss mit den Folgen klarkommen

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Krieg in IranEuropa schaut zu – und muss mit den Folgen klarkommen

3. März 2026, 15:35 Uhr

Lesezeit: 4 Min.

Auf dem Screenshot einer Web-Cam sind Blitzlichter über der britischen Luftwaffenbasis Akrotiri in Zypern zu sehen, ausgelöst durch einen Drohnenangriff aus Iran.
Auf dem Screenshot einer Web-Cam sind Blitzlichter über der britischen Luftwaffenbasis Akrotiri in Zypern zu sehen, ausgelöst durch einen Drohnenangriff aus Iran. (Foto: KitasWeather/Reuters)

Beteiligen wollen sich die Europäer nicht an der Attacke auf Iran, Spanien verweigert gar die Nutzung seiner US-Militärbasen. Im Fokus stehen bislang die Verteidigung Zyperns, gestrandete Touristen und steigende Energiepreise.

Von Patrick Illinger und Josef Kelnberger, Brüssel/Madrid

Ministerinnen und Minister der Europäischen Union sollten sich eigentlich in dieser Woche auf Zypern treffen. Die dortige Regierung führt in der Rolle der rotierenden Ratspräsidentschaft gerade die Geschäfte der EU. Auf der Agenda standen beispielsweise Debatten über den mehrjährigen Finanzrahmen der EU oder die Bedeutung der Kultur für eine funktionierende Demokratie – keine Themen also, die die Welt bewegt hätten. Nun aber wurden die Tagungen abgesagt, und das hat dann doch mit dem Zustand der Welt zu tun: Drohnenalarm!

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