Eines der wichtigsten Bauprojekte Hamburgs hat die nächste Phase erreicht: Die neue Sternbrücke im Hamburger Stadtteil Altona ist an einem Montage-Zwischenstopp angekommen. Sogenannte Tausendfüßler, Transportfahrzeuge mit mehr als 1000 Rädern, brachten das 3700 Tonnen schwere Bauwerk an die Max-Brauer-Allee.
Der etwa 50 Meter lange Weg dauerte laut einem Bericht des NDR rund eine halbe Stunde. Hunderte Schaulustige verfolgten das Geschehen. Nach dem Transport soll die Brücke hydraulisch auf eine Höhe von sechs Metern über dem Straßenniveau angehoben werden. Dafür sind etwa acht Stunden eingeplant.
Eine große Herausforderung steht aber noch bevor. Am Donnerstag soll die 108 Meter lange und 21 Meter breite Brücke weitere Hunderte Meter zu ihrem Zielort an der Kreuzung Stresemannstraße gefahren werden. »Es gibt einige sehr enge Stellen, die wir passieren müssen. Bei Tageslicht ist das etwas übersichtlicher«, sagte Bahn-Projektleiterin Janna Widmaier dem NDR. Unter anderem müsse die Brücke an einem Balkon vorbei, der nur 40 Zentimeter entfernt sei.
Eigentlich hatte die Deutsche Bahn geplant, sie einen Tag später zu überführen. Der Termin wurde aber spontan vorgezogen. Bis zum Wochenende soll die Sternbrücke nun eingebaut sein.
»Wir waren ein bisschen schneller als geplant«, sagte Lars de Haas, Projektmanager der niederländischen Firma Mammoet, die den Transport durchführte. »Das gibt uns mehr Ruhe für die Restarbeiten.«

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