Gewalt gegen Frauen: Sollten Femizide immer als Mord bestraft werden?

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Gewalt gegen FrauenSollten Femizide immer als Mord bestraft werden?

3. März 2026, 16:32 Uhr

Lesezeit: 3 Min.

Mahnwache für eine 18-Jährige, die Ende Januar von einem 25 Jahre alten Mann am U-Bahnhof Hamburg-Wandsbek ins Gleisbett gerissen wurde.
Mahnwache für eine 18-Jährige, die Ende Januar von einem 25 Jahre alten Mann am U-Bahnhof Hamburg-Wandsbek ins Gleisbett gerissen wurde. (Foto: IMAGO/BREUEL-BILD)

SPD und Union wollen beide eine Reform des Mordparagrafen, allerdings auf verschiedene Art. Richter sehen noch ein ganz anderes Problem.

Von Robert Roßmann und Vivien Timmler, Berlin

Union und SPD wollen Femizide härter bestrafen. „Der strafrechtliche Schutz von Frauen muss konsequent verbessert werden“, sagt der Obmann der Unionsfraktion im Rechtsausschuss, Martin Plum, der Süddeutschen Zeitung. „Die hohe Zahl an Tötungen von Frauen aufgrund ihres Geschlechts verlangt eine klare und wirksame gesetzgeberische Antwort.“ Zuvor hatten SPD-Rechtspolitiker in einer „Schweriner Erklärung“ eine „angemessene Bestrafung von Femiziden und Tötungen aufgrund der sexuellen Orientierung des Opfers“ gefordert.

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