Ebola-Ausbruch: Wer Entwicklungshilfe kürzt, gefährdet die globale Sicherheit

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Im Ostkongo breitet sich die Seuche immer weiter aus. Es fehlt an Medikamenten und Impfstoffen. Nicht nur die USA haben ihre Hilfe gekürzt, auch Deutschland.

4. Juni 2026, 12:25 Uhr

 Pflegepersonal in Schutzkleidung betreut Patienten im Ebola-Behandlungszentrum (ETC) im Kongo.
Pflegepersonal in Schutzkleidung betreut Patienten im Ebola-Behandlungszentrum (ETC) im Kongo. © Jospin Mwisha/​AFP/​Getty Images

Die gute Nachricht zuerst: Vor wenigen Tagen wurden fünf Ebola-Patienten im Osten der Demokratischen Republik Kongo geheilt aus dem Krankenhaus entlassen. Unter ihnen Krankenschwestern und -pfleger. Also Menschen, die dort rund um die Uhr ihre eigene Gesundheit und ihr Leben riskieren, um andere zu behandeln. Ebola kann man überleben – frühe Diagnose, ein starkes Immunsystem und ausreichende medizinische Behandlung vorausgesetzt.

Und hier die weniger gute Nachricht: Auch fünf Wochen nach dem ersten bestätigten Ebola-Fall in der Provinz Ituri und über zwei Wochen nachdem die kongolesische Regierung einen Ausbruch erklärt hat, breitet sich die Krankheit weiter aus. Zum einen erschweren bewaffnete Konflikte in der Region und das Misstrauen der Menschen gegenüber staatlichen Vorschriften die Versorgung. Zum anderen fehlt es an Medikamenten, Testkits, Laboren, Desinfektionsmitteln sowie Gesundheitshelfern, die Infektionsketten nachverfolgen können. Und es fehlt ein Impfstoff für die momentan grassierende Bundibugyo-Variante des Virus.

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