Andere Farben, hohe Preise: Surface Pro und Laptop jetzt mit Snapdragon X2

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Microsoft bringt das Windows-Tablet Surface Pro mit 13-Zoll-Touchscreen und die beiden Surface Laptop mit 13,8 und 15 Zoll Bildschirmdiagonale auf den aktuellen Stand: Ab sofort sind die Geräte in neuen Versionen erhältlich, in den statt der ersten nun die zweite Generation von Qualcomms Snapdragon X arbeitet. Vorgesehen sind jeweils Varianten mit zehn (Snapdragon X2 Plus) oder zwölf Kernen (Snapdragon X2 Elite), aber nicht das Topmodell mit 18 Kernen. Dennoch sind die Preise hoch; die anhaltende Speicherkrise lässt grüßen.

Das neue Tablet Surface Pro 13 kostet mit Snapdragon-Zehnkerner und LCD-Bildschirm mindestens 1600 Euro. Es hat 16 GByte Arbeitsspeicher und eine 256-GByte-SSD an Bord sowie immer ein silbernes Gehäuse (offiziell Platin). Erst ab 1700 Euro bekommt man es alternativ auch in Sand oder Schwarz; dann ist die SSD doppelt so groß. Das Blau der Vorgängergeneration entfällt beim 2026er-Jahrgang.

Modelle mit Snapdragon-Zwölfkerner fangen bei 1900 Euro mit 512er-SSD an; in diese Varianten baut Microsoft ein farbstarkes OLED-Panel ein. Jede weitere Speichererhöhung packt auch beim Preis ordentlich was drauf: Mit 24 GByte Arbeitsspeicher werden bereits 2150 Euro (Zehnkerner) oder 2400 Euro (Zwölfkerner) aufgerufen. Die Topmodelle mit 32 oder 64 GByte RAM kosten 2850 beziehungsweise 3700 Euro, haben immer den Zwölfkerner und wie das Basismodell ausschließlich ein silbernes Gehäuse. Im Gerätepreis sind weder ein Netzteil (90 Euro) noch Stift oder Tastatur enthalten. Letztere gibt es einzeln für 130 beziehungsweise 160 Euro; das Bundle aus beiden mit passend zur Gehäusefarbe eingefärbter Tastatur kostet 310 Euro.

Das kleinere und günstigere Surface Pro 12 wurde nicht aktualisiert, sondern verbleibt mit erster Snapdragon-X-Generation im Programm.

Beim Surface Laptop traut sich Microsoft nicht, Varianten mit 256er-SSD anzubieten, sondern beginnt mit 512 GByte Speicherplatz (und auch mit 16 GByte Arbeitsspeicher). Der Surface Laptop 13,8 startet mit Snapdragon-Zehnkerner bei 1700 Euro und mit dem Zwölfkerner bei 1800 Euro; als Gehäusefarben sind Jadegrün, Silber, Sand und Schwarz vorgesehen. Für den größeren Surface Laptop 15 werden jeweils ein Hunderter mehr fällig; ihn gibt es nur in Silber und Schwarz.

Bei höheren Stufen wechselt der Fokus. Der Surface Laptop 13,8 bekommt mit Zehnkerner 24 (2150 Euro) oder 32 GByte RAM (2400 Euro), während man bei Zwölfkerner ohne Zwischenschritte gleich beim ausschließlich schwarzen Topmodell mit 32 GByte RAM und 1-TByte-SSD für 2750 Euro landet. Beim 15-Zöller hat hingegen nur die Basiskonfiguration den Zehnkerner, alle höheren Varianten hingegen den Zwölfkerner. Auch ist ausschließlich der 15-Zöller mit 64 GByte Arbeitsspeicher zu haben, wenn man tief in die Tasche greift: Mit 1-TByte-SSD sind 3800 Euro aufgerufen und mit (ebenfalls exklusiver) 2-TByte-SSD dann 4200 Euro.

Der kleinere und günstigere Surface Laptop 13 wurde nicht aktualisiert, sondern verbleibt mit erster Snapdragon-X-Generation im Programm.

Für alle drei Neulinge hebt Microsoft hervor, dass Windows 11 bei ihnen nun haptisches Feedback liefert. Bei den beiden Laptops spürt man es über die haptischen Touchpads und beim Surface Pro, wenn man Microsofts Slim Pen nutzt. Auf allen Geräten soll zudem die Profisoftware Affinity vorinstalliert sein, die die Eingabegeräte ebenfalls bei ausgewählten Funktionen oder Aktionen zum Wackeln bringt.

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Die neuen Surface-Geräte mit Snapdragon X2 sind wie ihre Vorgänger für Privatanwender gedacht. Für Geschäftskunden sind laut Microsoft hingegen Varianten mit Intel-CPUs vorgesehen; solche mit Intels 2026er-Prozessorbaureihe Core Ultra 300 (Panther Lake) sind bereits vor kurzem gestartet.

In der Praxis ist die Trennung nach Geschäftsbereichen beziehungsweise Prozessorarchitekturen aber keinesfalls so stark, wie Microsoft suggeriert: Der Fachhandel offeriert Intel- und Qualcomm-Varianten Seite an Seite. Zudem startet später im Herbst auch noch der Profi-Laptop Surface Laptop Ultra, der sich an KI-Entwickler, Designer und Videografen richtet, also mindestens semiprofessionelle Anwender. Darin wird mit Nvidias RTX Spark alias N1X ebenfalls ein ARM-Prozessor zum Einsatz kommen.

(mue)

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