Wladimir Putin: Putin zeigt sich kompromissbereit, aber beharrt auf alten Kriegszielen

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Russland sei bereit für einen friedlichen Deal, behauptet Putin vor Journalisten in St. Petersburg. Dafür setzt er jedoch die volle Kontrolle über den Donbass voraus.

Quelle: DIE ZEIT, Reuters, dpa, Aktualisiert am 4. Juni 2026, 20:56 Uhr

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 Russlands Präsident Wladimir Putin zeigt sich bei einem Pressetreffen am Rande des Wirtschaftsforum in St. Petersburg kompromissbereit.
Russlands Präsident Wladimir Putin zeigt sich bei einem Pressetreffen am Rande des Wirtschaftsforum in St. Petersburg kompromissbereit. © Dmitry Lovetsky/​AFP/​Getty Images

Kurz vor seiner Rede auf einem Wirtschaftsforum in St. Petersburg hat der russische Präsident Wladimir Putin erneut über mögliche Friedensverhandlungen im Krieg gegen die Ukraine gesprochen. Russland sei bereit, wie von US-Präsident Trump gefordert, Kompromisse für ein Friedensabkommen einzugehen, vorausgesetzt die Ukraine tue das auch, sagte Putin bei einem Treffen mit ausländischen Nachrichtenagenturen.

Als Voraussetzung für einen Frieden beharrte Putin jedoch weiterhin auf der vollständigen Kontrolle der ukrainischen Gebiete Donezk und Luhansk im Donbass. Details zu möglichen russischen Kompromissen nannte er nicht.

Russland habe alle Ressourcen, um seine militärischen Ziele zu erfüllen, behauptete Putin, aber sein Land sei bereit »auf friedlichem Wege mit der Ukraine eine Vereinbarung zu erzielen«. Eine Feuerpause sei für den Start möglicher Friedensgespräche nicht notwendig, sagte der Präsident weiter. 

Als möglichen Vermittler schlug Putin erneut Altkanzler Gerhard Schröder vor. »Wer, wenn nicht Schröder, könnte als Vermittler auftreten?«, sagte er. Die EU wiederum könne kein Vermittler sein, sondern nur unterstützen, sagte Putin weiter.

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