Venezuelas Präsident Maduro hatte 2019 die diplomatischen Beziehungen zu den USA abgebrochen. Unter seiner Nachfolgerin Delcy Rodríguez nähern sich die Länder wieder an.
6. März 2026, 1:21 Uhr Quelle: DIE ZEIT, AFP, Reuters, eca
Die USA und Venezuela haben eine Wiederaufnahme ihrer diplomatischen Beziehungen vereinbart. Der Schritt werde die gemeinsamen Bemühungen erleichtern, Stabilität, wirtschaftliche Erholung und "politische Versöhnung" in Venezuela zu fördern, teilte das US-Außenministerium mit.
Das Außenministerium betonte zudem, Voraussetzungen für einen "friedlichen Übergang hin zu einer demokratisch gewählten Regierung" in dem südamerikanischen Land schaffen zu wollen.
Der venezolanische Präsident Nicolás Maduro hatte 2019 die diplomatischen Beziehungen zu den USA abgebrochen. Anfang Januar hat die US-Regierung Maduro bei einem Militäreinsatz gefangen genommen und in die USA verschleppt. Er sitzt in New York in Haft, wo ihm wegen "Drogenterrorismus" der Prozess gemacht werden soll.
USA erhalten Zugriff auf Venezuelas Ölindustrie
Seitdem setzt US-Präsident Donald Trump auf eine Zusammenarbeit mit Übergangspräsidentin Delcy Rodríguez, Maduros früherer Stellvertreterin. Der US-Präsident verlangt unter anderem Zugang zu den riesigen Ölvorkommen des südamerikanischen Landes.
Rodríguez hat es den USA seither erlaubt, venezolanisches Öl zu verkaufen. Zudem erleichterte sie ausländische Investitionen und ließ politische Gefangene frei. Die US-Regierung lockerte ihrerseits die Sanktionen gegen venezolanisches Öl.

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