US-Angriffe in der Karibik und im Pazifik: 207 Tote durch US-Angriffe auf angebliche Schmugglerboote seit Herbst
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Die US-Armee attackiert seit Monaten in internationalen Gewässern Boote mit mutmaßlichen Drogenschmugglern. Seither wurden laut Militär über 200 Menschen getötet.
Quelle: DIE ZEIT,
dpa,
man
4. Juni 2026, 22:54 Uhr
Seit Herbst starben bei US-Luftangriffen auf mutmaßliche Drogenschmuggler in der Karibik und im Pazifik 207 Menschen. Das US-Regionalkommando Southcom gab bekannt, dass bei 63 Attacken 64 Boote zerstört wurden und 190 Schmuggler ums Leben kamen. Trotz Trumps Anweisung zur Bekämpfung des Drogenhandels sorgen die tödlichen Angriffe für Kontroversen, da Zweifel an der völkerrechtlichen Zulässigkeit bestehen. Die UN kritisieren das Vorgehen der USA in internationalen Gewässern. Insgesamt wurden auch zwei Leichen aus dem Wasser geborgen, während die Suche nach 15 weiteren Schmugglern eingestellt wurde.
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Seit Herbst sind bei US-Luftangriffen auf Boote mutmaßlicher Drogenschmuggler in der Karibik und im Pazifik insgesamt 207 Menschen gestorben. Dies teilte das zuständige US-Regionalkommando Southcom mit. Demnach habe es bis Donnerstag 63 Attacken gegeben, bei denen 64 Boote zerstört worden seien.
190 mutmaßliche Drogenschmuggler seien während der Angriffe gestorben, teilte die Militäreinheit mit. Bei anschließenden Suchaktionen wurden zudem zwei Leichen aus dem Wasser geborgen. Die Suche nach 15 weiteren mutmaßlichen Schmugglern wurde nach einiger Zeit eingestellt.
Auf Anweisung von US-Präsident Donald Trump greift das Militär seit 2025 immer wieder Boote in der Karibik und im Ostpazifik an, um nach eigenen Angaben illegalen Drogenhandel zu unterbinden, und begründet dies mit der nationalen Sicherheit. Das Vorgehen der USA ist allerdings umstritten. Unter anderem die UN bezweifeln, dass die tödlichen Luftangriffe in internationalen Gewässern völkerrechtlich zulässig sind.