Streit um Anthropic: Das ist nur der Anfang des KI-Krieges

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Künstliche Intelligenz ist Teil der US-Kriegsführung, auch im Iran. Bald schon könnte es autonome Killerroboter geben. Wer wie Anthropic bremst, riskiert den Zorn Trumps.

3. März 2026, 10:09 Uhr

 Dagegen, dass künstliche Intelligenz eng mit Kriegen verwoben wird, hat auch das abgestrafte KI-Unternehmen Anthropic nichts.
Dagegen, dass künstliche Intelligenz eng mit Kriegen verwoben wird, hat auch das abgestrafte KI-Unternehmen Anthropic nichts. © [M] Alexander Hoepfner/​DIE ZEIT; verw. Bilder: John Moore/​Getty Images; Kyle Mazza/​Anadolu/​Getty Images; Ales Utouka/​imago images; Pond5 Images/​imago images; Andrew Harnik/​Getty Images

In einer Zeit, in der Firmenchefs aus dem Silicon Valley dem US-Präsidenten Donald Trump buchstäblich Goldbarren als Geschenk darreichen, sind widerspenstige Unternehmen selten geworden. Umso überraschender mag man es finden, dass Dario Amodei sich den Wünschen des US-Kriegsministeriums widersetzt hat. Und umso beeindruckender.

Amodei ist der Chef von Anthropic, dem Hersteller einer der leistungsfähigsten künstlichen Intelligenzen der Welt. Er weigerte sich, der Regierung zu erlauben, seine Technologie für vollständig autonome Waffensysteme zu verwenden, das heißt für Geräte, die durch die Welt fliegen oder fahren und selbstständig entscheiden können, Menschen zu töten. Etwas zugespitzt, aber nicht übertrieben wäre es, von Killerrobotern zu sprechen.

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