An der umfangreichen Suche nach dem Säugling waren den Angaben zufolge bisher 40 Suchhunde, mehrere Hubschrauber und Drohnen, auch mit Wärmebildkameras ausgestattet, beteiligt. Die Hunde seien von den Hundeführerstaffeln – darunter Maintrailer- und Flächensuchhunde.
Mantrailer-Hunde werden zur Suche nach vermissten Personen eingesetzt. Einen Suchauftrag bekommt das Tier laut dem Bundesverband anhand eines Gegenstandes, an dem der Geruch der vermissten Person haftet. »In der Regel beginnt die Suche an der Stelle, an der die Person zuverlässig das letzte Mal gesehen wurde oder losgegangen ist. Ab dieser Position verfolgt der Mantrailer die Spur der Person«, heißt es auf der Homepage der Organisation. Flächensuchhunde hingegen suchten bei Tag und Nacht mit großer Ausdauer und könnten große Flächen bewältigen.
Polizei hält sich bei Details bedeckt
Kräfte von Rettungsdiensten wie dem Deutschen Roten Kreuz (DRK) hätten sich auf einem Parkplatz bei einem Lebensmittelmarkt versammelt, um zu unterstützen, sagte eine Polizeisprecherin. Die Suche werde fortgesetzt.
Wo das Kind verschwunden sein soll, wollte die Polizei nicht bekannt geben. Auch zu den Umständen des Verschwindens gab es bislang keine Auskunft. Die Kriminalpolizei habe die Ermittlungen aufgenommen, hieß es. Die Ermittlungen gehen »in alle Richtungen«, wie das Polizeipräsidium mitteilte .

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