Miley Cyrus, 33, präsentiert sich im Netz als starke und erfolgreiche Frau. In einem Interview mit dem britischen Magazin »Wonderland« spricht sie nun auch über Zweifel, die sie in jungen Jahren hatte.
Mit dem Blick von heute hätte sich Cyrus von ihrem jüngeren Ich gewünscht, es sich selbst leichter zu machen. »Manchmal glaubte ich, dass die Vorstellungen anderer Leute von mir meine eigenen wären«, sagte sie. Durch die vielen Meinungen darüber, wie sie selbst sein sollte, habe sie eine Zeit lang ihre eigene Stimme verloren.
Sie wollte ihre große Reichweite als Teenager dafür nutzen, »die Welt zu retten« und habe sich dadurch selbst viel Druck gemacht. Eine große Aufgabe für eine einzelne Person. »Ich habe realisiert, dass Veränderung so nicht passiert. Veränderung passiert, wenn jeder seinen Part übernimmt«, sagt die Sängerin. Sie sei bemüht, ihre Seite der Straße sauber zu halten und die Bühne dafür zu nutzen, andere zu mehr Mitgefühl zu inspirieren.
2014 hatte Cyrus die »Happy Hippie«-Stiftung gegründet, die sich laut eigenen Angaben für die Unterstützung von obdachlosen und queeren Jugendlichen sowie anderen schutzbedürftigen Gruppen einsetzt.
Zuvor spielte Cyrus über Jahre die Rolle der »Hannah Montana« und wurde so zu einem der kommerziell erfolgreichsten Popstars der damaligen Zeit. Zum Ausstrahlungsstart der Serie war sie gerade einmal 13 Jahre alt und stand gemeinsam mit ihrem Vater Billy Ray Cyrus vor der Kamera. »Diese Jahre waren elektrisierend«, sagt die Sängerin über ihre frühe Karriere.
»Damals war ich so furchtlos wie ein Kind, das den Hügel mit dem Fahrrad herunterfährt und noch nie gefallen ist. Es denkt überhaupt nicht daran, sich zu verletzen«, erinnert sich Cyrus. Über diese Jahre sagt sie: »Ich bin dankbar, sie gelebt zu haben, und dankbar, sie überstanden zu haben«.
Zuletzt veröffentlichte Cyrus im Mai 2025 ihr Album »Something Beautiful«. Eine Rezension lesen Sie hier .

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