Krieg gegen die Ukraine: Donald Trump empfängt Wolodymyr Selenskyj im Weißen Haus

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Umkämpft Russische BefestigungsanlagenRussische Kontrolle Vortag seit Kriegsbeginn vor KriegsbeginnZurückerobert Vortag seit Kriegsbeginn Zusätzl. erobertQuelle: Institute for the Study of War

Isabelle Daniel

Trump empfängt Selenskyj im Weißen Haus

Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj ist für sein Treffen mit US-Präsident Donald Trump am Weißen Haus eingetroffen. Das Treffen der beiden Politiker soll laut Medienberichten hinter verschlossenen Türen stattfinden. Im Anschluss an das Gespräch will sich Selenskyj auch mit US-Senatoren im Kongress treffen.

Bei dem Gespräch soll es laut Selenskyj vor allem um weitere militärische Unterstützung der USA für sein Land gehen. Auch eine Stärkung der Flugabwehr habe Priorität, sagte er im Vorfeld.

Selenskyj nimmt heute am Begräbnis für den kürzlich verstorbenen US-Senator Lindsay Graham in der US-Hauptstadt teil. Graham gehörte wie Trump der Republikanischen Partei an, innerhalb derer er zur Fraktion der Ukraine-Unterstützer zählte.

Sarah Kohler

Russland meldet viele Verletzte nach ukrainischen Drohnenangriffen

Bei ukrainischen Drohnenangriffen auf zwei Busse sind nach russischen Angaben insgesamt 25 Menschen verletzt worden. In der Grenzstadt Schebekino sei eine Drohne in einen Linienbus eingeschlagen, schrieb der amtierende Gouverneur der westrussischen Region Belgorod, Alexander Schuwajew. 19 Menschen seien verletzt worden, 6 davon schwer.

Zudem habe in der Stadt Horliwka unweit von Donezk eine ukrainische Drohne fünf Personen verletzt, als sie in einen Bus eingeschlagen sei, schrieb Horliwkas Bürgermeister Iwan Prichodjko; das ukrainische Gebiet wurde völkerrechtswidrig von Russland besetzt.

Elizabeth Rushton

Russische Angriffe auf ukrainische Hafeninfrastruktur

Russland hat zwei zivile Handelsschiffe in der Region Mykolajiw angegriffen und dabei eine Person getötet. Das schreibt das Institute for the Study of War (ISW) in seinem täglichen Lagebericht. Das russische Verteidigungsministerium gab an, auch weitere Schiffe unter anderem in der Dnipro-Bug-Mündung sowie in den Häfen von Odessa und Tschornomorsk getroffen zu haben.

Zugleich traf die Ukraine weitere russische Militärziele in den besetzten Gebieten der Ukraine mit Gleitbomben und Drohnen an. Russland verbreitet weiterhin KI-generierte Aufnahmen, um weitere Vorstöße für sich zu beanspruchen. 

Alexander Eydlin

Finnland schließt Luftraum an Küstenabschnitt wegen Drohnengefahr

Das finnische Militär hat in einer kleinen Zone an der Südküste des Landes vorübergehende Beschränkungen des Flugverkehrs verhängt. An einem mehrere Dutzend Kilometer breiten Küstenabschnitt in Grenznähe zu Russland sei der Luftraum geschlossen, teilten die finnischen Streitkräfte auf X mit. Auch der Seeverkehr wurde demnach eingeschränkt.

Wie der finnische Sender Yle unter Berufung auf das Militär berichtet, handelt es sich um eine Vorsichtsmaßnahme angesichts ukrainischer Drohnenangriffe auf Russland. Details dazu waren zunächst nicht bekannt.

Bei früheren Angriffen, die mutmaßlich Zielen in der Nähe St. Petersburgs galten, war es in den vergangenen Monaten zum Eindringen ukrainischer Drohnen in den Luftraum Finnlands sowie der baltischen Länder gekommen. Die Ukraine wirft Russland vor, die Drohnen mit elektronischen Störsignalen in den Luftraum der Nato-Länder umzuleiten. Auch Vertreter baltischer Staaten äußerten sich ähnlich.

Alexander Eydlin

Selenskyj kündigt nach Ankunft in den USA Gespräche über Flugabwehr an

Der ukrainische Präsident ist in den USA gelandet. Wie Wolodymyr Selenskyj auf X mitteilte, sind dort Treffen mit US-Präsident Donald Trump, Mitgliedern seiner Regierung sowie »jenen, die unsere Verteidigung unterstützen können« geplant.

Die »Priorität Nummer eins« liege bei der Abwehr ballistischer Raketen und der »strategischen Kooperation« mit den USA, teilte Selenskyj mit. Der ukrainische Präsident versucht bereits seit Monaten verstärkt, die USA zu mehr Hilfe bei der Raketenabwehr zu bewegen.

Zuletzt hatte die US-Regierung der Ukraine Lizenzen erteilt, welche die Herstellung von Flugabwehrraketen für das System Patriot in der Ukraine ermöglichen sollen. Dabei geht es allerdings um ein langfristiges Projekt, das keine unmittelbaren Ergebnisse haben dürfte. Die von der Ukraine dringend benötigten Abwehrraketen werden derzeit nur in den USA und in vergleichsweise geringen Mengen produziert.

Maxim Nägele

Russland meldet Drohnenangriff auf Moskau 

In der russischen Stadt Tschechow, südlich von Moskau, hat eine Drohne ein Wohngebäude getroffen. Das teilte der regionale Gouverneur Andrei Worobjow auf Telegram mit. Dabei wurde nach Angaben des Bürgermeisters Michail Sobakin niemand verletzt.

Auch in den Städten Podolsk, Domodedowo und Kolomna kam es laut Worobjow zu Drohnenangriffen. Der Moskauer Bürgermeister Sergei Sobjanin teilte mit, dass seit Montagabend mehr als 390 Drohnen auf die Region zielten. Davon seien 81 nahe der russischen Hauptstadt abgeschossen worden. 

Eva Casper

Treffen zwischen Selenskyj und Trump erwartet

Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj und der US-Präsident Donald Trump kommen heute für Gespräche in der US-Hauptstadt Washington, D. C. zusammen. Dabei geht es um die aktuelle Lage im russischen Angriffskrieg. Die Beziehungen zwischen Trump und Selenskyj gelten als angespannt, hatten sich in den vergangenen Monaten aber verbessert. Der US-Präsident lobte den Ukrainer zuletzt als mutig.

Eva Casper

Ukraine meldet sieben Tote am Montag, Russland einen Toten

Russische Angriffe im Osten der Ukraine haben am Montag sieben Menschen getötet und mehr als 20 verletzt. Drei Menschen starben in der Stadt Kostjantyniwka in der Region Donezk, eine Person nahe der Stadt Kramatorsk und weitere drei Menschen in der Region Dnipropetrowsk, meldeten örtliche Behördenvertreter. 

In der russischen Region Belgorod starb eine Person durch einen ukrainischen Drohnenangriff. Zwei weitere seien verletzt worden. 

Sophia Reddig

Britischer Premierminister sagt Selenskyj Unterstützung zu

Der neue britische Premierminister Andy Burnham hat dem ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj Unterstützung und neue Drohnentechnologie zugesagt. Burnham empfing Selenskyj an einem Marinestützpunkt im südenglischen Portsmouth, wo sie gemeinsam einen Flugzeugträger besuchten. Der ukrainische Präsident reist im Anschluss zu einem Treffen mit US-Präsident Donald Trump in Washington weiter.

Ich persönlich stehe zu 100 Prozent an Ihrer Seite, Herr Präsident.

Andy Burnham

Selenskyj war der erste ausländische Staatschef, den Burnham eine Woche nach seinem Amtsantritt empfing. Der ukrainische Präsident dankte dem Regierungschef für ein »wichtiges Signal der Unterstützung«. 

Mathis Gann

Erneut Drohne in rumänischen Luftraum eingedrungen

Laut dem rumänischen Verteidigungsministerium ist erneut kurzzeitig eine Drohne in den Luftraum des Landes eingedrungen. Anschließend habe sie die Grenze zur Ukraine überquert, teilte das Nato-Mitgliedsland mit. Zur Überwachung des Luftraums seien zwei F-16-Kampfjets aufgestiegen. Es war der vierte derartige Vorfall binnen vier Tagen.

Sophia Reddig

Russland zerstört Tankstellen zwischen Charkiw und Poltawa

Russische Streitkräfte haben nach ukrainischen Angaben sämtliche Tankstellen entlang der rund 150 Kilometer langen Straße zwischen Charkiw und Poltawa zerstört. Die Lage werde täglich kritischer, sagte Oleksandr Skoryk, ein Mitglied des Regionalrats. Eine akute Treibstoff- oder Lebensmittelkrise gebe es in der Region jedoch nicht.

Die Straße gilt als bedeutende Versorgungsroute, die die zweitgrößte ukrainische Stadt Charkiw unweit der russischen Grenze mit der Landesmitte verbindet. Russland hat seine Angriffe auf Tankstellen, Energieanlagen und andere Infrastruktur in der Ukraine in diesem Jahr verstärkt. 

Sophia Reddig

Ukraine meldet Tote und Verletzte bei russischen Drohnenangriffen 

Russland hat die Ukraine in der Nacht zum Montag erneut mit Drohnen angegriffen. Nach Angaben der ukrainischen Luftwaffe setzte Russland 147 Langstreckendrohnen ein. 123 davon seien abgefangen oder elektronisch gestört worden. 

In Saporischschja wurde nach Angaben des regionalen Verwaltungschefs Iwan Fedorow ein Mensch getötet, zwei weitere wurden verletzt. Bei den Angriffen seien ein Hochhaus und mehrere Privatwohnungen beschädigt worden. Auch in Balaklija in der Region Charkiw starb nach Behördenangaben ein Mensch. Acht weitere wurden verletzt, wie Witalij Karabanow, der Leiter der städtischen Militärverwaltung, mitteilte.

Im Bezirk Nikopol in der Region Dnipropetrowsk wurden ein Kindergarten, Wohnhäuser und Infrastruktur beschädigt. Eine Frau und ein sechs Jahre alter Junge wurden verletzt, wie der Chef der dortigen regionalen Militärverwaltung, Oleksandr Hanscha, mitteilte.

Maxim Nägele

Ehefrau des Putin-Sprechers klagt vor EuGH gegen EU-Sanktionen

Die Ehefrau von Dmitri Peskow, Sprecher des russischen Präsidenten Wladimir Putin, geht juristisch gegen ihre EU-Sanktionen vor. Wie aus einer Veröffentlichung der EU hervorgeht, klagte die ehemalige Eiskunstlauf-Olympiasiegerin Tatjana Nawka ​vor dem Europäischen Gerichtshof (EuGH) auf Aufhebung der ⁠Strafmaßnahmen. Zudem fordert sie Schadensersatz in Höhe von ​rund zwei Millionen Euro.

Die EU hatte Nawka im Juni 2022 aufgrund der russischen ‌Invasion ⁠in die Ukraine mit einem Einreiseverbot ​und finanziellen Restriktionen belegt. Auch Jekaterina Ignatowa, die Ehefrau des Chefs des staatlichen Rüstungskonzerns Rostec, Sergej Tschemesow, geht offiziellen Datenbanken zufolge juristisch gegen die Sanktionen vor. 

Maxim Nägele

Zehn Verletzte nach ukrainischem Drohnenangriff auf Krim

Im Osten der von Russland annektierten Halbinsel Krim hat eine ukrainische Drohne laut der Besatzungsbehörden zehn Zivilisten verletzt. Die Drohne sei gegen 14 Uhr Ortszeit (13 Uhr MESZ) in ein fünfstöckiges Wohnhaus der Großstadt Kertsch eingeschlagen, teilte Olga Kurlajewa, die Beraterin des Gouverneurs Sergej Aksjonow, mit.

Ein Feuer sei in der dritten und vierten Etage ausgebrochen, unter den Verletzten sei auch ein Kind.

Caspar Leder

Russischer Botschaftsmitarbeiter muss Rumänien nach Drohnenvorfällen verlassen

Rumänien hat einen Mitarbeiter der russischen Botschaft in Bukarest ausgewiesen und damit auf das Eindringen mehrerer Drohnen in den rumänischen Luftraum reagiert. Der Mitarbeiter müsse das Land innerhalb von fünf Tagen verlassen, teilte das rumänische Außenministerium mit. Der russische Botschafter Wladimir Lipajew sei informiert worden.

An drei Tagen in Folge hatte die rumänische Armee zuletzt Drohnen im Luftraum des Landes abgeschossen. Heute wurde eine weitere Drohne gesichtet. Bei einer am Freitag vergangener Woche abgeschossenen Drohne hatte es sich nach Angaben von Präsident Nicușor Dan um ein Modell des vom Iran entwickelten Typs Schahed gehandelt. Das Modell wird von Russland in seinem Angriffskrieg gegen die Ukraine eingesetzt.

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