KI-Dating-Unterstützung in Japan: KI-Dating-App der japanischen Regierung führt zu mehreren hundert Ehen
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Vor zwei Jahren hat die Stadt Tokio eine KI-gestützte Dating-App veröffentlicht, um die Geburtenrate zu erhöhen. Bisher führte sie zu 265 Eheschließungen.
Quelle: DIE ZEIT,
AFP,
jaca
Aktualisiert am 28. Juli 2026, 9:58 Uhr
Artikelzusammenfassung
Tokios KI-Kuppler hat geliefert: Die Dating-App Tokyo Enmusubi brachte seit ihrem Start vor rund zwei Jahren 265 Ehen hervor. Vor dem Launch im September 2024 zeigte eine Umfrage das ganze Dilemma der japanischen Dating-Flaute, denn rund 70 Prozent der eigentlich heiratswilligen Menschen unternahmen schlicht nichts, um jemanden kennenzulernen – ein gesellschaftlicher Stillstand mit Swipe-Interface. Bis Mitte 2026 sammelte die Plattform 16.000 registrierte Nutzer, matchte per KI vermeintlich kompatible Paare und kam laut Regierungsdaten bis Ende Juni zudem auf 760 Beziehungen mit ernsthaftem Commitment. Hinter dem smarten Matchmaking steckt allerdings kein romantischer Podcast-Plot, sondern harte Demografiepolitik: Japan kämpft seit Jahren mit einer kollabierenden Geburtenrate, die 2025 auf 1,14 Kinder pro Frau fiel. Dass 671.236 Geburten 1,6 Millionen Todesfällen gegenüberstehen, macht die App zum digitalen Pflaster auf einer tiefen gesellschaftlichen Wunde – charmant im UX-Design, aber kaum ein Zaubertrick gegen den Bevölkerungsschwund.
Diese Zusammenfassung wurde mithilfe von Künstlicher Intelligenz erstellt. Vereinzelt kann es dabei zu Fehlern kommen.
Ein KI-Dating-App der Stadt Tokio hat seit ihrem Start vor rund zwei Jahren zu 265 Eheschließungen geführt. Wie aus Daten der japanischen Regierung hervorgeht, gaben zum Stichtag am 30. Juni außerdem 760 Paare an, in einer »ernsthaften Beziehung« zu sein. Mithilfe der App die soll die notorisch niedrige Geburtenrate in dem Land angehoben werden.
Bevor die Anwendung mit dem Namen Tokyo Enmusubi im September 2024 startete, hatte eine Umfrage ergeben, dass rund 70 Prozent der grundsätzlich heiratswilligen Japaner nichts dafür tun, einen Partner kennenzulernen. Mitte 2026 hatte Tokyo Enmusubi 16.000 registrierte Nutzer. Die künstliche Intelligenz sorgt dafür, dass Nutzern potenzielle Partner mit »hohen Übereinstimmungsraten« vorgeschlagen werden.
Hintergrund der Bemühungen ist die seit Jahren niedrige Geburtenrate in Japan. 2025 sank sie noch einmal – auf 1,14 Kinder pro Frau. Insgesamt kamen im vergangenen Jahr 671.236 Babys von japanischen Staatsbürgern zu Welt. Die Zahl der Todesfälle war mit 1,6 Millionen mehr als doppelt so hoch.