Javier Milei: Milei beleidigt Brasiliens Präsident und löst diplomatische Krise aus
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Vor der Präsidentenwahl in Wahl in Brasilien unterstützt Javier Milei offen den Gegenkandidaten seines derzeitigen Amtskollegen. Präsident Lula beleidigte er hingegen.
Quelle: DIE ZEIT,
AFP,
dpa,
ljk
27. Juli 2026, 7:54 Uhr
Artikelzusammenfassung
Milei zündete in São Paulo die nächste diplomatische Nebelkerze. Beim Parteitag der brasilianischen Liberalen Partei, auf dem Flávio Bolsonaro zum Präsidentschaftskandidaten für Oktober ausgerufen wurde, attackierte Argentiniens Präsident Lula indirekt als »Dieb« und »Verurteilten« und wetterte gegen den »sozialistischen Abschaum« Lateinamerikas – ein Soundbite, der im rechten Polit-Ökosystem zwar Applaus erzeugt, außenpolitisch aber wie ein Bumerang zurückfliegt. Brasília reagierte prompt, rief den eigenen Botschafter aus Buenos Aires zurück und zitierte den argentinischen Vertreter ein, um Empörung zu protokollieren und Aufklärung einzufordern. Der Vorfall zeigt, wie sehr sich ideologische Kulturkämpfe, Wahlkampf-Inszenierung und regionale Diplomatie inzwischen ineinander verkeilen, als wäre der Mercosur nur noch Kulisse für einen besonders schrillen Live-Podcast. Aus einem Parteitagsauftritt wurde so binnen Stunden ein handfester Eklat, der die ohnehin frostigen Beziehungen zwischen Brasilien und Argentinien weiter abkühlt.
Diese Zusammenfassung wurde mithilfe von Künstlicher Intelligenz erstellt. Vereinzelt kann es dabei zu Fehlern kommen.
Der argentinische Präsident Javier Milei hat bei einem Besuch in Brasilien scharfe Worte gegen seinen Amtskollegen Luiz Inácio Lula da Silva sowie die politischen Institutionen des Landes gerichtet und damit einen Eklat ausgelöst. Die brasilianische Regierung rief ihren Botschafter aus Buenos Aires zurück und bestellte den argentinischen Botschafter ein, um ihm ihre »Empörung« zu übermitteln und eine Erklärung zu verlangen.
In São Paulo hatte Milei den Parteitag der Liberalen Partei (PL) besucht, bei dem Flávio Bolsonaro zum Präsidentschaftskandidaten für die Wahl im Oktober gekürt worden war. Dabei bezeichnete er Lula indirekt als »Dieb« und »Verurteilten« und rief dazu auf, dem »sozialistischen Abschaum« in Lateinamerika den Rücken zu kehren.