heise+ | Ein Myonendetektor zum Selberbauen

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Kosmische Strahlung trifft unaufhörlich unbemerkt die Erde. Mit nur wenigen Mitteln können Sie selbst einen Detektor bauen und Myonen aus dem Weltall aufspüren.

Künstlerische Impression Myonendetektor

(Bild: Martina Bruns / KI / heise medien)

02.03.2026, 07:00 Uhr

Lesezeit: 17 Min.

  1. Ein Myonendetektor zum Selberbauen
  2. Bau des Teilchendetektors
  3. Szintillatormodule
  4. Softwareinstallation
  5. Der Detektor im Wetterballon
  6. Experimente für zu Hause

Ständig und überall auf der Erde trifft uns eine Flut unsichtbarer, energiereicher Teilchen – vor allem sogenannte Myonen. Diese Elementarteilchen sind bei ihrer Reise so energiereich, dass sie Häuser, Straßen und sogar Berge durchdringen und dabei sogar Zeit und Raum überlisten. Wer sie misst, öffnet nicht nur ein kleines Fenster zu den Prozessen in Kosmos und Atmosphäre, sondern erlebt auch die Effekte der Relativitätstheorie.

Auf den ersten Blick scheint der Nachweis dieser Teilchen Wissenschaftlern in High-Tech-Laboren mit teurer, präziser Messtechnik vorbehalten. Doch die rasante Entwicklung der Halbleitertechnik macht es heute überraschend einfach und erschwinglich, Myonen und andere komische Teilchen nachzuweisen.

  • Myonen sind die schweren Brüder der Elektronen und sie prasseln unaufhörlich aus der kosmischen Strahlung auf die Erdoberfläche.
  • Wir haben einen Detektor für Myonen konstruiert, den Sie mit nur wenigen Mitteln und für unter 200 Euro selbst bauen.
  • Mit dem Detektor können Sie nicht nur kosmische Strahlung messen, sondern auch Radioaktivität detektieren und ihn als Zufallsgenerator nutzen.

In diesem Artikel zeigen wir Schritt für Schritt, wie Sie selbst einen Detektor bauen, der die unsichtbare kosmische Teilchenflut sichtbar macht – und das zu erschwinglichen Kosten.

Das war die Leseprobe unseres heise-Plus-Artikels "Ein Myonendetektor zum Selberbauen". Mit einem heise-Plus-Abo können Sie den ganzen Artikel lesen.

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