Florenz: Haben eigentlich die Italiener die Cola erfunden?

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Klostervorsteher Russo sagte, er sei »bei der Durchsicht unseres Archivs auf die alte Werbung für dieses Elixier gestoßen«. Danach habe er begonnen, die im Kloster aufbewahrten Dokumente genauer zu untersuchen. Dem Mönch zufolge gibt es keine Hinweise auf einen unmittelbaren Zusammenhang mit Pembertons Mixtur.

30 Gramm Colanüsse, zehn Gramm Cocablätter, ein Liter Alkoholmischung

Auf dem vergilbten Blatt Papier wird das »stärkende Wein-Elixier« (Elixir vinoso ricostituente) als ein Tonikum beschrieben, das körperliche und geistige Erschöpfung, Kopfschmerzen und Schwächen lindern könne, die auf Alter oder »außergewöhnliche Anstrengungen« zurückzuführen sind. Die Zusammensetzung: 30 Gramm Colanüsse und zehn Gramm bolivianische Kokablätter, aufgegossen mit einem Liter Alkoholmischung. Blätter und Nüsse sollen Missionare aus Südamerika in die Toskana gebracht haben.

Um die genaue Rezeptur von Coca-Cola wird ein großes Geheimnis gemacht. Alle paar Jahre gibt es Behauptungen, dass es jemand gelüftet habe – bislang stimmte das allerdings nie. Nach Angaben des US-Konzerns kennt nur eine Handvoll Leute innerhalb des Unternehmens die genaue Formel.

Von Coca-Cola heißt es dazu: »Diese Personen sind vertraglich zur Geheimhaltung verpflichtet und ihre Identität wird ebenfalls streng geheim gehalten.« Ins Reich der Fabeln gehört allerdings die Behauptung, dass das Rezept nur zwei Leuten bekannt sei, die sicherheitshalber nie zusammen in ein Flugzeug steigen dürfen.

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