Erdbeben in Japan: Mehrere Verletzte bei Erdbeben in Japan

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Bei einem Erdbeben in Japan sind Berichten zufolge mehrere Menschen verletzt worden. Regierungschefin Takaichi wies die Ministerien an, Notfall-Maßnahmen zu treffen.

Quelle: DIE ZEIT, dpa, Aktualisiert am 28. Juli 2026, 11:21 Uhr

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Die japanische Wetterbehörde warnt vor bis zu einem Meter hohen Flutwellen. © Andrew Caballero-Reynolds/​AFP/​Getty Images

Im Südwesten Japans hat ein Erdbeben der Stärke 7,1 ersten Berichten zufolge mehrere Menschen verletzt. Bei der Feuerwehr gingen zahlreiche Notrufe ein, wie der japanische Fernsehsender NHK berichtete. Ebenfalls werden Meldungen über Brände geprüft. Besonders schwer betroffen ist der Verwaltungssitz Kumamoto auf der südwestlichen Hauptinsel Kyushu, wo dem Bericht zufolge in rund 48.000 Haushalten der Strom ausfiel.

Die japanische Regierungschefin Sanae Takaichi wies die Ministerien an, die Lage schnell zu erfassen und nötige Notfall-Maßnahmen zu treffen. Japans nationale Wetterbehörde warnte vor Flutwellen von bis zu einem Meter Höhe.

Es gibt durch das Beben keine Unregelmäßigkeiten an Atomkraftwerken, wie japanische Medien unter Berufung auf die Betreiber berichteten. Auf Autobahnen in Kyushu wurden mehrere Streckenabschnitte gesperrt. Kurz nach dem ersten Beben kam es hier zu starken Nachbeben.

Bereits vor zehn Jahren gab es in der Region Kumamoto ein Erdbeben der Stärke 7,3. Dabei wurden Dutzende Menschen getötet, Zehntausende mussten in Notunterkünften untergebracht werden. Außerdem gab es Schäden an Gebäuden, unter anderem an der berühmten Burg von Kumamoto.

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