Benzin und Diesel: Stark sinkender Ölpeis kommt laut ADAC nur langsam bei Autofahrern an

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Aus Sicht des ADAC bewegen sich die Spritpreise »bereits seit Wochen auf einem zu hohen Niveau«. Der stark sinkende Ölpreis kommt demnach bisher nur minimal bei den Autofahrern an. Am Montagvormittag deuteten die Preise leicht nach unten, wie der ADAC mitteilt. Davor waren die Preise bereits über das Wochenende etwas niedriger.

»Der rückläufige Ölpreis scheint also langsam bei den Kraftstoffpreisen anzukommen«, sagt ein Sprecher des Verkehrsclubs. Auch Zahlen beim Portal Tankerkönig zeigten am Vormittag eine minimal rückläufige Tendenz. Der Rückgang des Ölpreises lasse hoffen, »dass auch die Kraftstoffpreise zeitnah spürbar sinken werden«, so der ADAC.

Im bundesweiten Tagesdurchschnitt des Sonntags kostete Super E10 laut ADAC 2,157 Euro pro Liter, Diesel 2,21 Euro. Das war jeweils rund ein Cent weniger als am vergangenen Donnerstag. An dem Tag hatte Rohöl der für Europa wichtigen Sorte Brent mehr als 100 Dollar pro Barrel (159 Liter) gekostet. Seither ist der Rohölpreis aber stark gefallen.

Weitere Faktoren wirken auf Spritpreise

Normalerweise gilt der Rohölpreis als zentraler Treiber für Preisschwankungen beim Sprit. Zuletzt hatte er aber – insbesondere bei Benzin – ungewöhnlich schwach an der Zapfsäule durchgeschlagen. Vor dem aktuellen Rückgang hatte sich Rohöl ab Mitte Juli stark verteuert, die Spritpreise waren im selben Zeitraum aber nur um einige Cent gestiegen.

Neben dem Rohölpreis gibt es allerdings auch andere Faktoren, die sich auf den Spritpreis auswirken. Dazu gehören Raffineriekapazitäten und Wechselkurse.

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